Schönborn fordert "Miteinander": Kardinal nennt FPÖ nach Islam-Sagern "Störenfriede"

Kirchenmann wurde vorher von Busek gescholten PLUS: Prophet für Strache doch kein Kinderschänder

Kardinal Christoph Schönborn hat sich zu den Islam-Attacken der FPÖ zu Wort gemeldet. "Gott gebe, dass die Störefriede nicht die Oberhand bekommen", schreibt er in einer Kolumne für eine Gratiszeitung. Schönborn war zuvor für sein Schweigen kritisiert worden.

In der Tageszeitung "Heute" fordert er, es müsse auch hier gelingen, einen "Weg des Miteinanders" zu gehen. Der ehemalige ÖVP-Vizekanzler Erhard Busek hatte gefordert, der Kardinal müsse sich in aller Entschiedenheit gegen die "Hasskampagnen" in seinem Lande stellen. (APA/red)