Wien von

Verdächtiger in Schnitzelklopfer-
Attacken gefasst

88-Jähriger wurde in Bus festgenommen - Angriff auf 58-Jährige kein Einzelfall

Wien - Verdächtiger in Schnitzelklopfer-
Attacken gefasst © Bild: Thinkstock.de

Nach den wiederholten Attacken auf Frauen im Wiener Prater hat die Polizei am Dienstag in Wien-Leopoldstadt einen dringend Tatverdächtigen aufgegriffen. Das gaben die Behörden am Abend bekannt. Der 88-jährige Mann wird verdächtigt, in den vergangenen Tagen im Prater in drei Fällen Frauen attackiert zu haben, in zumindest einem Fall mit einem Schnitzelklopfer.

Ein Autobuschauffeur der Wiener Autobuslinie 37A hatte am Abend die Polizei gerufen, nachdem ein älterer Fahrgast orientierungslos und verwirrt erschien. Die Polizeibeamten erkannten im Zuge der Amtshandlung den Fahrgast als den mittels Lichtbildern gesuchten Gewalttäter aus dem Wiener Prater wieder. Der Beschuldigte musste aufgrund seiner gesundheitlichen Verfassung in ein Spital eingeliefert werden, gab die Polizei in einer Aussendung bekannt.

Mehrere Attacken

Wie Polizeisprecherin Adina Mircioane am Dienstag mitteilte, war der Angriff auf eine 58-jährige Frau im Wiener Prater am vergangenen Samstag mit einem Schnitzelklopfer offenbar kein Einzelfall. Im Zuge der Ermittlungen wurden zumindest zwei weitere Fälle am Mittwoch, dem 30. April, sowie am gestrigen Montag bekannt geworden. Auch in diesen beiden Fällen schlug der Täter im Prater am helllichten Tag zu.

In allen drei Fällen waren Frauen die Opfer. Der erste Überfall wurde am 30. April um 15.15 Uhr in der Prater Hauptallee bei der Skaterbahn begangen. Am 3. Mai schlug der Mann mit dem Schnitzelklopfer um 16.15 Uhr bei der Straßenbahnhaltestelle Rotundenallee auf die 58-Jährige ein und verletzte sie. Die Tatwaffe warf er nach dem Angriff weg, sie wurde von den Ermittlern sichergestellt. Am Montag attackierte er beim Konstantinwasser um 14.00 Uhr eine weitere Frau. Alle drei Opfer wurden zum Glück nicht lebensgefährlich verletzt. Unklar war vorerst, ob er auch bei den beiden anderen Überfällen Schnitzelklopfer oder andere Gegenstände verwendet hatte.

Täter erkundigte sich in DM nach Schnitzelklopfer

Ermittler der Polizeiinspektion Ausstellungsstraße in der Leopoldstadt fanden heraus, dass sich der Täter vor dem Überfall am Samstag bei einem Drogeriemarkt nach Schnitzelklopfern erkundigt hatte. Dort wurde er an ein Haushaltsgeschäft weiterverwiesen, in dem er dann den Klopfer erwarb. Völlig unklar blieb bisher sein Motiv. Die Ermittler vermuten, dass der Mann unter psychischen Problemen leidet.

Kommentare

Aha, daher stammt also der Ausdruck "Der/Die hat einen Klopfer !"

Ist das jetzt ernst oder Joke? Erinnert mich an den "Hundertjährigen der aus dem Fenster stieg"....

Was bitte ist denn das für ein Soletti. Selber ein heilloses Zniachtl aber auf alte Frauen losgehn. So was Feiges. So wie der dreinschaut hat der eh an Poscha und ist irgendwo entlaufen.

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