Schnitt-Verletzung am Hals: Pöttschinger Seniorin wurde vermutlich ermordet!

Bisher keinerlei Hinweise auf mögliche Täter

Nach dem Tod einer 73-jährigen Frau in ihrem Wohnhaus in Pöttsching (Bezirk Mattersburg) deutet alles auf ein Gewaltverbrechen hin: Eine Obduktion ergab, dass die Frau an den Folgen eines Schnittes in den Hals starb, so der Leiter des Landeskriminalamts Burgenland, Rainer Erhart, zur APA.

Eine Angehörige hatte die Pensionistin leblos entdeckt. Wegen der Halsverletzung, die die 73-Jährige aufwies, wurde die Polizei eingeschaltet. Nun untersuchte eine Gerichtskommission den Todesfall.

Keine Hinweise auf Täter
Die Tatwaffe sei noch nicht sichergestellt worden, auch gebe es vorerst keine Hinweise auf den oder die Täter. Die 73-Jährige wurde in ihrem Haus gefunden, in dem sie allein lebte. Sie dürfte auch am Auffindungsort verstorben sein. Die letzten Stunden im Leben des Opfers werden nun rekonstruiert. "Es gibt noch Kontakte am gestrigen Vormittag", so der Kriminalist.

Zu der Tat dürfte es laut bisherigen Untersuchungsergebnissen im Zeitraum zwischen Sonntagvormittag und dem frühen Nachmittag gekommen sein. Angenommen wird ein Zeitpunkt zwischen 11.00 Uhr und 15.00 Uhr.

Mehr Klarheit über die Hintergründe erhoffe man sich von der Spurenauswertung. Von außen seien jedenfalls keine Spuren sichtbar, es gebe keine Hinweise auf ein gewaltsames Eindringen in das Haus, meinte Erhart. Beim Motiv gehen die Ermittler derzeit "von jeder möglichen Variante aus." Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen würden ebenso fortgesetzt wie die Auswertung und die Bewertung der Spuren. (APA/red)