Schmutzkampagne gegen Hillary Clinton?
Obama rechnet mit Angriff der Republikaner

Gegen ihn gäbe es hingegen weniger Angriffsfläche Ex-First Lady weist Aussage des Konkurrenten zurück

Schmutzkampagne gegen Hillary Clinton?
Obama rechnet mit Angriff der Republikaner © Bild: AP/Wenig

Im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten hat Barack Obama vor einer Schmutzkampagne der Republikaner gegen seine Konkurrentin Hillary Clinton gewarnt. Falls Clinton die Vorwahlen gewinne und für die Demokraten antrete, würden die Republikaner eine ganze "Lkw-Ladung mit Schmutz" gegen sie verwenden, sagte der Senator auf einer Pressekonferenz. Gegen ihn seien dagegen Angriffe schwerer. Clinton wies die Aussagen Obamas zurück. In ihrer Vergangenheit gebe es nichts, was sie zu verbergen habe. Dazu zählten auch ihre Jahre als Anwältin im Staat Arkansas.

Die Kandidatur für die Demokraten ist heftig umkämpft. Auch der größte Vorwahltag in der Geschichte der USA brachte keine Entscheidung. Möglicherweise kämpfen Clinton und Obama bis zum Parteitag im Sommer. Bei den Republikanern konnte sich John McCain am "Superdienstag" hingegen deutlich von seinen Konkurrenten Mitt Romney und Mike Huckabee absetzen.

Rennen bleibt weiter offen
Bei den Wahlen in 24 US-Staaten gewann Clinton in acht, darunter in den bevölkerungsreichen Staaten Kalifornien und New York. Aber Obama bleibt ihr mit Gewinnen in mindestens 13 Staaten dicht auf den Fersen. Bei der Anzahl der Delegierten für den Nominierungsparteitag im August liegt Clinton in Führung: Die New Yorker Senatorin gewann mindestens 1.024 und Obama 933 Delegiertenstimmen. Für die Nominierung sind in dieser Partei mindestens 2.025 Stimmen erforderlich. Aus New Mexico lag zunächst noch kein Ergebnis vor.
(apa/red)