Schmiergelder für Kärntner Fußballverein: Haiders Finanzspritze durch Hypo-Verkauf?

NEWS veröffentlicht neue Akten zum Sponsoring Bestechung: Staatsanwaltschaft München ermittelt

Schmiergelder für Kärntner Fußballverein: Haiders Finanzspritze durch Hypo-Verkauf?

NEWS liegen zum komplizierten Geldfluss neue Ermittlungsakten vor. Aus diesen Unterlagen ergibt sich, dass Teile jener fünf Millionen Euro, die Haider für seine Zustimmung des Verkaufs der Hypo an die Bayern einforderte, schon gebraucht wurden, bevor der Bankverkauf über die Bühne ging.

Der Hintergrund: Der Stichtag für die Bundesligalizenz des "FC Kärnten" war bereits am 11. Mai 2007 - die Bank wurde jedoch erst am 22. Mai 2007 verkauft. Aus diesem Grund wurden in den Morgenstunden des 11. Mai 2007 auf Veranlassung Haiders von der Hypo zwei Bankgarantien zu je 500.000 Euro ausgestellt, damit die Ligalizenz nicht verloren geht.

Erst am 21. Mai 2007 beschloss dann der Aufsichtsrat der Hypo, dass der "FC Kärnten neu" von der Hypo Tochter Hypo Consultants Holding drei Millionen Euro für die Namensrechte des Klagenfurter Stadions bekommt, am 22. Mai 2007 wurde zwischen Kärntner und bayerischen Bankern dann beschlossen, dass sich die Bayern (wie schon zu Jahresbeginn mit Haider besprochen) mit 50 % an der Sponsorsumme von maximal 5 Millionen Euro beteiligen.

Erst am 20. Juni 2007 wurde dann ein Sponsorvertrag zwischen Hypo und Fußballverein erstellt, der diese fünf Millionen Euro umfasste. In diesem Vertrag wird festgehalten, dass bereits drei Millionen Euro für die Namensrechte geflossen und zwei Bankgarantien zu je 500.000 Euro ausgestellt worden sind. Eine weiteren Million Euro wurde als "Sponsoringbeitrag" vereinbart.

Dass diese Zahlungen auf deutscher Seite rechtlich mehr als problematisch war, schien auch der Bayern-Bankern bewusst. Daher wurde der 50-%-Anteil am "Sponsoring" über die BayernLB-Tochter Deutsche Kreditbank bedient. Der frühere BayernLB-Vorstand Werner Schmidt sagte in seiner Einvernahme, dass "die Hypo Group Alpe Adria damals erkannt hatte, dass hier Korruption im Spiel war."

Noch mehr Infos finden Sie in NEWS 8/2011

Kommentare

... In diesem Zusammenhang kann ich mich dunkel an eine Pressekonferenz mit Jörg Haider in seiner Funktion als Präsident des 1. FC Kärnten erinnern. Im Zuge dieser Pressekonferenz fiel vom schwer erbosten Haider der Satz: "Unsa Keantn doaf nit gwinan, weil die Schiedsrichta olle a korrupte Mafia san!"

Soviel zum Thema...

Tango Korrupti Grüße aus der Bananenrepublik an den Rest der Welt.

HC-Krache melden

Wenn das stimmt, waum wurden nicht schon längst die BZÖ,FPK,FPÖ Konten geöffnet? Wer verdammt noch einmal vom Justizministerium behindert hier offensichtlich eine korrupte Partei??!!

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Re: Wenn das stimmt... dann müssten alle Parteien Fersengeld zahlen !!!

Welche Partei ist NICHT korrupt ???

Nenne mir einen Spitzenpolitiker und ich nenne Dir einen Gauner ^^

keinbrauner melden

Re: Wenn das stimmt, Hallo donalonsoildefonso, na ja von den Grünen hat man auf diesem Gebiet noch nichts gehört. Aber bei dem Blau-Orangen häufen sich die Skandale enorm. Man nehme nur Grasser, Meischberger, Rumpold, Haider, usw. usw.

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Re: Wenn das stimmt, waum wurden nicht schon längst die BZÖ,FPK,FPÖ .... Derzeit hat man zumindest das Gefühl, dass in jedem Packerl, das man aufmacht und "Kacke" findet, draußen der Name Haider oder Grasser draufsteht.

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Dieses Denkmal für den ehem. Landeshauptmann Haider bekommt ja eine ganz neue Bedeutung.
Eine Hand wäscht die andere :-))

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Re: Dieses Denkmal Ja genau, wie treffend *gg* Den Kärntnern geht es wie Ikarus, ein kurzer Höhenflug, aber dann zu nahe an der "Sonne" dran...

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