Schmied gewährte Einblick ins Budget:
Gewerkschaft will Zahlen nun analysieren

"Gut, dass wir wenigstens darüber reden konnten" Schmied spricht von einem konstruktiven Gespräch<br>PLUS: Schreiben Sie Ihre Meinung zu diesem Thema!

Schmied gewährte Einblick ins Budget:
Gewerkschaft will Zahlen nun analysieren © Bild: APA/Jäger

Die Lehrer-Gewerkschaft hat den lange geforderten Einblick in die Budgetzahlen von Unterrichtsministerin Claudia Schmied erhalten. Jürgen Rainer, Chef der Lehrer-Gewerkschaft an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen, sagte nach dem rund zweieinhalbstündigen Treffen zur APA, nun müsse man die Daten erst einmal analysieren. Seitens des Ministeriums sprach man von einem "konstruktiven Gespräch". Die Gewerkschaft hatte im Streit um die von Schmied geplante Verlängerung der Unterrichtsverpflichtung Einblick in das Unterrichtsbudget gefordert.

"Wir bewegen uns in Wahrheit seitwärts", so Rainer, der angesichts der Menge an Details den Termin bei Schmied als "Abschreibübung" bezeichnete. Aber: "Ich finde es gut, dass wir wenigstens darüber reden konnten." Die Gewerkschafter haben sich nun vorgenommen, die vielen Detailposten in der Kostenschätzung des Ministeriums zu analysieren, um den Entscheidungsträgern im Parlament die Daten zu liefern. Am voraussichtlichen Vorratsbeschluss für gewerkschaftliche Maßnahmen und der angekündigten Resolution werde aber auch dieser Einblick nichts ändern.

Auch ein Sprecher Schmieds bestätigte, das Ressort habe alle Zahlen klargelegt, konkret die gesamte Finanzplanung des Ministeriums und alle relevanten Zahlen für die kommenden zwei Jahre und wie der Finanzbedarf von 180 Mio. Euro im Jahr 2009 und 345 Mio. Euro im Jahr 2010 zustande komme. Auf Basis dieser Zahlen werde nun weiterverhandelt.

(apa/red)

Kommentare

Unnötige Arbeit Neuerlich VERSCHWENDUNG im Verwaltungsbereich des BMUK: Vorbereitungen für die Umsetzung von 2 Stunden Mehrarbeit laufen bereits. Da wird unnütze Arbeit angeordnet! Aber immerhin ist im Artikel die richtige Formulierung "Mehrarbeit" verwendet.
Und unten ein Rechenbeispiel zur Null-Lohnrunde unserer Politiker:

Rechenübung mit Tränen 1% Verzicht spart etwa 1 Million. Also sind 100% etwa 100Millionen! Für 900 Personen!
Ergibt je Person im Schnitt 112000,-Euro im Jahr!
Verzicht von 2-3% sind als 3000,-Euro weniger im JAHR!
Mir kommen die Tränen.
Lehrer dürfen da solidarisch gleich 10% mehr (ums selbe Geld) arbeiten und somit 10% weniger verdienen. Und dort sind 10% etwa 3300,- Euro im Jahr!

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Liebe Frau Bundesminister! Ich wette um ... eine gute Flasche Champagner (oder Wein; oder was Sie gerne haben ...) ...,
dass original nichts passiert!!

Ich kann das Wort Verwaltungsreform schon nicht mehr hören!
Und wie alle wissen, was man dabei einsparen kann!
Machen!!!
Nicht sprechen!!!

Da könnte man bis 3 Mrd. einsparen; mit der Lehrerarbeitszeit spart man jährlich ca. 400 Mio.; ....
Wenn wir so weitertun, bleibt uns bald was über und wird Bildung noch ein Geschäft!

Und wenn es uns gelänge, die LehrerInnen ... weil schließlich haben sie ihren Beruf ja aus Liebe zu den Kindern gewählt ... dazu zu bewegen, 1 Jahr gratis zu unterrichten, dann könnten wir der Bank Austria (die ja leider nur 1 Mrd. Gewinn gemacht hat) viel mehr geben!

Wer macht jetzt bald Nägel mit Köpfen?

Wie gesagt:
Top, die Wette gilt!

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Feige Wette Liebe Schultuete!

So eine Wette vorzuschlagen ist feige, weil man von vorn herein weiß, dass du gewinnst!

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Hast wahr liebe/r sidestep! I genier mi eh scho!

Aber ich mache der Frau Bundesminister einen anderen Vorschlag:
Wenn Sie es schafft bis September eine Schulverwaltungsreform mit Einsparungen von 500 Mio. pro Jahr zu erzielen, geh ich in eine Schule ihrer Wahl und unterricht die 2 Stunden gratis (so nach dem Gusenbauer-Nachhilfe-Beispiel!)!

Ok!
Sag jetzt nicht wieder: feig!, weil ...

Stell dir vor Sie liest das und schafft es tatsächlich ...

obwohl, wenn ich ehrlich bin: mach mir keine Sorgen!

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