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Schleppering in Bulgarien schmuggelte Menschen nach Österreich

Acht Verdächtige festgenommen - Bande zerschlagen

Behörden in Bulgarien haben einen Schleppering zerschlagen. Die Bande soll nach Angaben der Nachrichtenagentur BTA Migranten durch Bulgarien, Rumänien und Ungarn nach Österreich geschmuggelt haben. Acht Verdächtige, sechs Bulgaren und zwei Pakistani, wurden festgenommen, berichtete das bulgarische Innenministerium.

Die Zugriffe erfolgten in Sofia und in den Städten Lom und Widin im Nordwesten des Landes. Es gebe Beweise, so die Ermittler, dass die Schlepper ihre Kunden bis ins gewünschte Zielland brachten. Dazu sei eine komplexe Organisation und eine Spezialisierung jedes Bandenmitglieds Voraussetzung.

Die Pakistani sollen für die Aufbringung von Interessenten verantwortlich gewesen sein. Hauptsächlich wurden Kunden - Pakistani, Afghanen und Iraker - in der Türkei angeworben. Nach einem Aufenthalt in Sofia wurden die Migranten per Boote, die man von örtlichen Fischern anmietete, über die Donau gebracht. Dann ging die Reise mit dem Auto weiter. Pro Schleppung nach Österreich wurden 4.000 bis 6.000 Euro berechnet, berichtete BTA.

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