Fakten von

Schlepper bei Kontrolle auf Nordostautobahn im Burgenland gefasst

Familie zahlte für Reise aus dem Irak nach Deutschland hohe vierstellige Summe

Für die von Schleppern organisierte Reise vom Irak nach Mitteleuropa hatte eine vierköpfige Familie teuer bezahlt. Auf der letzten Etappe, die von Ungarn nach Deutschland führte, war jedoch Endstation. Polizisten kontrollierten auf der Nordostautobahn (A6) den Van, in dem ein 42-Jähriger die Vier chauffierte, und nahmen den Lenker fest, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Dienstag.

Die Überprüfung fand bereits am Freitag im Zuge von Schwerpunktkontrollen statt. Während sich der 42-Jährige mit einem englischen Pass auswies, hatten seine Mitfahrer, ein 28-jähriger Mann und eine 26-jährige Frau sowie die beiden zwei und drei Jahre alten Kinder, keine gültigen Einreisedokumente.

Die irakische Familie wurde in das Polizeianhaltezentrum Eisenstadt gebracht. Die Eltern erzählten der Polizei, dass der 42-Jährige sie in Budapest aufgenommen und ihnen den Transport bis nach Deutschland versprochen habe. Für die Reise hätten sie bereits im Irak eine hohe vierstellige Summe bezahlt. Der mutmaßliche Schlepper landete über Auftrag der Staatsanwaltschaft in U-Haft.

Kommentare

Nach seiner Freilassung wird er den nächsten Transport organisieren !

Seite 1 von 1