Aktuelle Studie von

Die ganze Wahrheit über
unsere Schlafgewohnheiten

Mit wem, wie gut und in welchem Outfit - So schlafen Herr und Frau Österreicher

Füße von zwei Erwachsenen und zwei Kindern im Bett © Bild: Shutterstock.com

Schlafen Sie gut? Dann gehören Sie zur glücklichen Mehrheit der Österreicher. Laut dem aktuellen Metzeler Schlafreport schlafen nämlich zwei Drittel der Befragten gut bis sehr gut. Eine weitere Erkenntnis aus der Studie: Immerhin ein Fünftel unserer Landsleute schlafen im Adamskostüm. Auf welche Einschlafhilfen wir vertrauen, was uns den Schlaf raubt und welche Rituale vor dem Zubettgehen keineswegs fehlen dürfen.

Das beliebteste Schlaf-Outfit ist nach wie vor der Pyjama. In ihn schlüpfen 29% der Österreicher. 27% tragen in der Nacht ein T-Shirt, 22% (Boxer-)Shorts, 18% Unterwäsche und 12% ein Nachthemd. Ein Negligé streift sich nur 1% der Österreicherinnen über. Dafür ruht angeblich ein Fünftel der Befragten im Adamskostüm, also splitterfasernackt.

Frau nackt im Bett
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Zwei Drittel der Befragten bevorzugen die Seitenlage als Einschlafposition. Gerade mal 17% schlafen am liebsten in Bauch- und nur 8% in Rückenlage ein. Ein knappes Zehntel wechselt mehrmals die Position während des Einschlafens.

Das brauchen die Österreicher zum Einschlafen

Ein Drittel der befragten Österreicher will sich an der Seite des Partners ins Land der Träume begeben. Ein knappes Fünftel benötigt fürs Einschlafen den Fernseher, 13% nehmen das Smartphone mit ins Bett, 12% Bücher oder Zeitschriften. Immerhin 7% der Österreicher schlafen an ihr Haustier gekuschelt leichter ein.

Frau im Bett mit einer Katze
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Gut die Hälfte der Befragten sorgt vor dem Schlafengehen für Frischluft im Schlafzimmer. Für fast ebenso viele ist es unerlässlich, dass sich der Reißverschluss bzw. die Knopfleiste am Fußende befindet. Und über ein Drittel legt darauf wert, dass die Bettdecke mit sämtlichen Ecken in den Überzug eingepasst ist. Für knapp ein Fünftel haben Lichtpunkte von diversen Elektrogeräten im Schlafzimmer nichts verloren.

Die größten Schlafstörer und was wir gegen sie tun

Das Schnarchen des Partners macht einem Drittel der Befragten zu schaffen. Zwei Drittel der Betroffenen versuchen es mit Anstupsen zu unterbinden, ein Drittel rollt den Partner auf die andere Seite. Ein Viertel greift mitunter zu drastischeren Methoden und wechselt das Zimmer. Bei 7% muss dagegen der schnarchende Partner vorübergehend das Bett räumen.

Eine Frau hält einem Mann im Bett die Nase zu
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Zu den identifizierten Schlafstörern zählen auch Insekten wie Stechmücken, Fliegen oder Spinnen. So sucht fast ein Fünftel der Befragten die Schlafstätte auf diverse Krabbeltiere ab. Aktivitäten wie Fernsehen, Sex und Lesen sorgen bei 45%, 36% bzw. 32% der Befragten für einen guten Schlaf. Gerade mal 8% geben sich ohne ein Einschlafritual zu Bett.

So viele haben sich als Morgenmuffel geoutet

16% der Befragten haben sich als Morgenmuffel geoutet. Sie sind nach dem Aufstehen nicht sofort ansprechbar und benötigen längere Zeit, um richtig wach zu werden. Rund die Hälfte der Befragten benötigt zumindest einige Minuten, um in die Gänge zu kommen. Immerhin ein Drittel gibt an, sofort nach dem Aufstehen voll ansprechbar zu sein.

Aufwecken lässt sich übrigens die Hälfte der Österreicher vom Handywecker. Ein gutes Viertel lässt sich vom klassischen Wecker bzw. Radiowecker aus dem Land der Träume holen, 17% von einer anderen Person. Immerhin 16% wachen ohne äußere Einflüsse auf.

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Der beliebteste Muntermacher ist, wie könnte es auch anders sein, der Kaffee. 55 Prozent der Österreicher wollen morgens nicht auf ihn verzichten. Gerade mal 4% starten mit Sport bzw. Gymnastikübungen in den Morgen, 13% dagegen eigenen Angaben zufolge mit Sex.

Basis der "marketagent.com"-Studie bilden 500 Interviews, die in Österreich von 19. bis 25. Oktober durchgeführt wurden.

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