Götz George von

Loverboy Schimanski

Neuer Fall gedreht - Hauptfigur kann sich auch mit 75 weitere Folgen vorstellen

Götz George als Schimanski © Bild: APA/DPA/Kaiser

Schauspieler Götz George würde durchaus seine TV-Krimireihe "Schimanski" auch nach seinem 75. Geburtstag fortsetzen. "Ob ich noch einen weiteren 'Schimanski' mache, hängt davon ab, in welcher Stimmung ich bin", sagte George am Rande der Dreharbeiten zum Krimi "Loverboy".

"Man muss auf mich zukommen und mir ein Angebot machen." George wird am 23. Juli 75. "Loverboy" ist der 17. Fall der Krimireihe, deren Hauptfigur Horst Schimanski aus 29 "Tatort"-Krimis mit dem Schauplatz Duisburg hervorgegangen ist.

Neben George spielen seine ständigen Partner Denise Virieux, Chiem van Houweninge und Julian Weigend in dem Krimi mit, der voraussichtlich im Herbst im "Ersten" zu sehen ist. Am 24. Juli, einen Tag nach Georges Geburtstag, zeigt die ARD um 21.45 Uhr das Dokudrama "George", in dem Götz seinen Vater, den 1946 gestorbenen Schauspieler Heinrich George, darstellt.

Vermisste Töchter

In "Loverboy" wird Schimanski von einem Gangsterboss im Gefängnis gebeten, dessen Tochter zu suchen, die mit ihrem Lover verschwunden ist. Kurz darauf wird ein anderer Mann tot und mit Heroin in der Tasche gefunden. Der Tote wurde zuvor gemeinsam mit dem Freund der verschwundenen Tochter auf dem Straßenstrich gesehen, was Schimanski bis nach Rotterdam fürht und zu einer Gemüsehändlerin, deren Tochter ebenfalls seit Jahren vermisst wird.

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