Fakten von

Schiffsunglück vor Thailand -
37 Todesopfer geborgen

18 Menschen noch im Meer vermisst - Ermittlungen gegen den Kapitän

Bei einem der schlimmsten Schiffsunglücke in der jüngeren Geschichte Thailands sind mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. 18 weitere Passagiere der Touristen-Fähre "Phoenix", die am Donnerstagabend vor der Urlaubsinsel Phuket während eines Unwetters gesunken war, wurden am Freitag nach Angaben eines Marine-Vertreters noch vermisst. 4

8 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden gerettet. Insgesamt waren 105 Passagiere - überwiegend chinesische Touristen - auf dem Schiff gewesen.

"Die Zahl der Toten liegt heute bei 37, 18 werden noch vermisst," sagte ein Marine-Vertreter, der nicht namentlich genannt werden wollte, am Freitagabend (Ortszeit). Zuvor hatten Taucher berichtet, dass sie mindestens zehn weitere Leichen im Innenraum der 40 Meter tief gesunkenen "Phoenix" gefunden hätten, wie Charoenphon Khumrasee von der thailändischen Marine sagte.