Schießerei in der Türkei fordert 41 Tote:
Vorfall ereignete sich auf Hochzeitsfeier

Hintergrund des Angriffes auf die Feiernden ungeklärt Ist Gewaltakt auf kurdische Rebellen zurückzuführen?

Bei einer Schießerei auf einem Hochzeitsfest im Südosten der Türkei sind zahlreiche Menschen getötet worden. Türkische Medien sprachen unter Berufung auf die Behörden in der Provinz Mardin von 41 Toten. Mindestens 17 Menschen seien bei der Schießerei verletzt worden, berichteten mehrere türkische TV-Sender weiter.

Die Familien von Braut und Bräutigam seien am Abend in einen Streit geraten, bei dem bald Schusswaffen eingesetzt wurden, berichtete der türkische TV-Sender CNN-Türk. In anderen Meldungen war von einem Überfall auf die Hochzeitsgesellschaft die Rede.

Die Hintergründe waren zunächst völlig unklar. Das Dorf Sultanköy in der Provinz Mardin wird von sogenannten Dorfschützern kontrolliert, einer von der Regierung im Kampf gegen die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) unterstützten Miliz.
(apa/red)