Scheuch-Aufdecker im Visier der Justiz: Die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt

"profil": Ermittlung im Zusammenhang mit Tibet-Hotel

Scheuch-Aufdecker im Visier der Justiz: Die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, gerät nun auch der Aufdecker der so genannten Tonband-Affäre, Kurt Lukasek, ins Visier der Justiz. Der frühere FPÖ-Pressesprecher hatte im Frühsommer 2009 jenes Gespräch mit FPK-Obmann Uwe Scheuch geführt, in dem der Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreter über mögliche Parteispenden in Zusammenhang mit der Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft sprach.

Laut "profil" prüft die Korruptionsstaatsanwaltschaft (KSta) nach Paragraf 307 Strafgesetzbuch, ob es dabei zu Vorteilszuwendungen oder Vorbereitung der Bestechung eines Amtsträgers gekommen sei, wie KSta-Sprecher Friedrich König bestätigt: "Wir prüfen in alle Richtungen in Zusammenhang mit allfälligen strafrechtlichen Konsequenzen aus dem Gespräch." Lukasek hatte angegeben, Uwe Scheuch keinesfalls zu einem Gesetzesbruch angestiftet zu haben.

Wie "profil" weiters berichtet, soll die KSta auch Ermittlungen in Zusammenhang mit dem ebenfalls auf dem Tonband erwähnten Tibet-Hotel-Projekt des Landes Kärnten und russischer Investoren in Hüttenberg (Bezirk St. Veit an der Glan) veranlasst haben.

Die ganze Story lesen Sie in "profil" 04/10!

Kommentare

Wenig überrascht Tja. Und was ist mit dem bekennenden Russland-Fan Johann Gudenus?

Ein altert Trick Es ist ein alter Trick der Politik, dass jemand, der irgendetwas aufgedeckt hat, sofort mit Dreck beworfen werden muss und man möglichst schnell etwas finden muss, damit der Aufdecker unglaubwürdig erscheint und damit das, was er bei einem Politiker auf gedeckt hat, auch unglaubwürdig erscheint. Die dummen Politiker glauben, dass das dumme Volk darauf hereinfällt. Sollte Lukasek sich etwas schuldig gemacht haben, dann vor ein Gericht mit ihm, aber schnell. Deshalb aber wird Scheuch und sein mit einem russischen Investor gewollter Deal incl. einer eingeforderten Parteispende in der Höhe von 5 bis 10 % trotzdem nicht "sauberer" ! Alles klar

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