Scheibers Sturz im Training hat Folgen:
"Schmerzen über Nacht größer geworden"

MRT-Untersuchung: Kapseleinriss im rechten Knie Verzicht auf zweites Abfahrtstraining in Gröden

Scheibers Sturz im Training hat Folgen:
"Schmerzen über Nacht größer geworden" © Bild: APA/Hochmuth

Mario Scheiber hat am Donnerstag auf das zweite und letzte Abfahrts-Training in Gröden verzichtet. Der Tiroler war am Mittwoch mit mehr als 100 km/h ins Sicherheitsnetz gestürzt und verspürt seitdem Schmerzen im rechten Knie. "Über Nacht sind die Schmerzen größer geworden. Ich merke bei jedem Schwung, dass ich das Knie nicht richtig belasten kann", meinte der Osttiroler am Donnerstagvormittag nach dem Einfahren.

ÖSV-Arzt Christian Hoser hatte am Mittwoch eine leichte Kapselzerrung im bereits mehrfach lädiert gewesenen rechten Knie diagnostiziert. Eine MRT-Untersuchung in St. Ulrich hat ergeben, dass sich Scheiber bei seinem Trainingssturz am Mittwoch einen Kapseleinriss im rechten Knie zugezogen hat. Über den Start des 27-jährigen Osttirolers wird am Freitagvormittag nach dem Einfahren entschieden.

"Die Chancen stehen nicht so schlecht. Ich hoffe natürlich, dass ich starten kann", meinte Scheiber nach der Diagnose. Sein ÖSV-Teamkollege Max Franz hatte am Donnerstag bei einem Trainingssturz Glück, der Kärntner kam mit leichten Abschürfungen am Arm glimpflich davon. ÖSV-Cheftrainer Mathias Berthold hat das letzte Abfahrtsticket für Gröden Andreas Buder zugesprochen. (apa/red)