Schauriger Fund in der Linzer Stadtkirche:
Mesner entdeckt Schachtel mit Totenkopf

Lag bei nächtlichem Kontrollgang auf Gabentisch Schädel dürfte ungefähr 80 bis 100 Jahre alt sein

Schauriger Fund in der Linzer Stadtkirche:
Mesner entdeckt Schachtel mit Totenkopf

Eine schwarze Schuhschachtel mit einem Totenschädel hat ein Mesner auf dem Gabentisch der Linzer Stadtpfarrkirche gefunden. Laut Gerichtsmedizin soll es sich um den Kopf eines etwa 40-jährigen Erwachsenen handeln, der vor 80 bis 100 Jahren gestorben ist. Spuren von Fremdeinwirkungen waren nicht zu erkennen.

Der Mesner entdeckte die Schachtel am Mittwoch bei seinem abendlichen Kontrollgang durch das Gotteshaus, berichteten "Kronen Zeitung" und das ORF-Radio Oberösterreich. Wie sie dorthingelangt ist, war vorerst noch unklar. "Ich vermute, dass es Leute gibt, die irgendwo einen Totenkopf finden und nicht wissen, was sie damit tun sollen. Also legen sie ihn einfach in einer Kirche ab", so Stadtpfarrer Reinhold Kern im Radio-Interview.

Die Polizei sieht das ähnlich. Sie vermutet, dass jemand den Schädel auf der eigenen Baustelle entdeckt und den Fund aus Angst vor einem vorläufigen Baustopp nicht gemeldet, sondern in die Kirche gebracht haben könnte. Dafür spreche, dass am Schädel Reste von Erde und Sand gefunden worden seien, so Polizeisprecher Alexander Niederwimmer zur APA.(apa/red)