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Schatzgräber wollen mit neuer Methode nach Nazi-Goldzug suchen

Seismische Messungen sollen weiterhelfen

Ihre bisher erfolglose Suche nach einem vermeintlichen Nazi-Goldzug in Polen wollen die Hobby-Schatzgräber Piotr Koper und Andreas Richter mit einer neuen Methode fortsetzen. "Mit seismischen Messungen sollen die bisherigen Ergebnisse überprüft werden", sagte Sprecherin Christel Focken am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Grabungsarbeiten beim niederschlesischen Walbrzych (Waldenburg) hatten weder den unterirdischen Tunnel noch den vermeintlichen deutschen Panzerzug ans Tageslicht gebracht, den das Schatzgräber-Duo auf Bodenradarbildern entdeckt haben will.

Nach der Untersuchung des Bodens mit Schallwellen solle gebohrt werden, sagte Focken. Doch bis dahin könnten noch mehrere Monate vergehen. Jahrzehntealten Gerüchten zufolge sollen Nazis mit dem Zug gegen Ende des Zweiten Weltkrieges Gold und andere Schätze vor der heranrückenden Sowjet-Armee versteckt haben. Beweise für die Legende fehlen bis heute.

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