Happy End für Robbenbaby

Lunita entwickelt sich prächtig - Robbe musste mit Flasche aufgezogen werden

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  • Happy End für Robbenbaby Lunita
    Bild 1 von 4 © Bild: Norbert Potensky/Tiergarten Schönbrunn

    Das Robbenbaby Lunita fühlt sich sichtlich wohl in Schönbrunn. Die Halbwaise hat überlebt und sich prächtig entwickelt.

  • Happy End für Robbenbaby Lunita
    Bild 2 von 4 © Bild: Daniel Zupanc/Tiergarten Schönbrunn

    Lunita bei einer Rutschpartie im Tiergarten Schönbrunn.

Auch während der Aufzucht hatte Lunita regelmäßig Kontakt zu ihren Artgenossen. "Wir haben immer wieder Robbenweibchen zu ihr gelassen, mit denen sie spielen konnte. Die Integration in die Gruppe hat deshalb problemlos funktioniert und Lunita kann sich nun viel von den anderen abschauen", sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Dank der fürsorglichen Betreuung durch seine Pfleger hat sich der Robbennachwuchs prächtig entwickelt. Mittlerweile wiegt Lunita 30 Kilogramm. Kein Wunder, frisst sie doch rund drei Kilo Hering pro Tag. Neben ihrem Vater Comandante mit 280 Kilo wirkt sie dennoch winzig. Bei den spektakulären Robbenfütterungen schaut Lunita ihren erwachsenen Artgenossen noch zu, wenn sie den Fischen nachjagen. Schratter: „Gegen die Großen hat sie keine Chance, einen Fisch zu ergattern. Deshalb bekommt sie ihre eigene Ration.“ Natürlich ist die kleine Robbe noch sehr verspielt. Die bunten Herbstblätter, die von den Bäumen ins Wasser fallen, bereiten ihr viel Spaß.

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