Sattelschlepper auf A1 umgekippt: Holz-Transporter verlor nach Unfall Ladung

Crash bei Lindach sorgte für erhebliche Stauungen Folgeunfälle forderten drei Leichtverletzte

Der 47-jährige Unternehmer aus Au an der Donau (Bezirk Perg) fuhr um zirka 3.20 Uhr auf der A1 Richtung Salzburg. Im Gemeindegebiet von Vorchdorf irritierte ein "extrem lauter Knall" den Lenker, er verriss seinen Wagen und geriet ins Schleudern. Der Lkw durchstieß die Mittelleitschiene und stürzte um. Die Holzstämme rollten herunter und blockierten beide Richtungsfahrbahnen und den Pannenstreifen.

Ein 42-jähriger Autofahrer aus Bürmoos (Flachgau) in Salzburg, der in Richtung Wien fuhr, krachte gegen die Baumstämme und wurde leicht verletzt. Auf der anderen Seite der Autobahn konnte eine 53-jährige Frau aus Laakirchen (Bezirk Gmunden) nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen das Hindernis. Auch sie musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Lenker des umgestürzten Holztransporters blieb unverletzt.

Wenig später krachte der aus Ungarn stammende 31-jährige Lenker eines Kleinbusses in die bereits abgesicherte Unfallstelle. Die sieben Insassen hatten Glück: Sie blieben unverletzt. Die A1 war in Richtung Wien drei Stunden lang total gesperrt. Es bildete sich ein sechs Kilometer langer Rückstau. In Richtung Salzburg war nur der rechte Fahrstreifen passierbar.

Bereits Anfang der Woche hatte sich in Oberösterreich ein schwerer Unfall mit einem Holztransporter ereignet. Drei Todesopfer waren dabei zu beklagen. Ein Salzburger Lkw hatte zwei Radfahrer gerammt und war über eine Böschung gestürzt.
(APA)