Salzburgs Bullen zertrampeln Ried: Zickler-Hattrick sorgt für Auftaktsieg der Favoriten

Titelkandidat Nr. 1 zum Auftakt ohne Probleme Neo-Bulle Ochs pariert Elfmeter von Martinez

Das Salzburger Trainer-Duo Giovanni Trapattoni/Lothar Matthäus brachte zum Debüt mit Goalie Ochs, den Verteidigern Dudic und Vargas sowie den Mittelfeldakteuren Kovac, Tiffert und Vonlanthen sechs Neue in der Startformation. Aufhauser lief als einziger Österreicher ein, Teamkapitän Ivanschitz stand wegen einer Muskelverletzung nicht im Matchbericht. In der Anfangself der Innviertler fanden sich mit Damjanovic, Mehlem und Martinez drei Zugänge.

Nach einer zerfahrenen Anfangsviertelstunde sorgten die Rieder für erste Höhepunkte. Der von Rapid gekommene Martinez (17.) setzte einen Kopfball nach Flanke von Damjanovic an die Latte. Ochs wäre chancenlos gewesen, nützte aber wenige Augenblicke später die Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Wieder war es Martinez (19.), der aber das Kunststück zu Wege brachte, den Deutschen aus vollem Lauf und fünf Metern Entfernung per Kopf genau zu treffen.

Zickler-Hattrick zum Liga-Auftakt
In der Folge plätscherte das Spiel vor sich hin, ehe die Salzburger in der 34. Minute mit ihrer ersten Chance eiskalt zuschlugen. Tiffert schickte Zickler mit einem weiten Pass alleine Richtung Ried-Goalie Hans-Peter Berger und der ehemalige Bayern-Stürmer traf souverän zum 1:0 ins lange Eck. Die zweite Hälfte war keine drei Minuten alt, als die Gäste neuerlich Effizienz zeigten. Eine Dudic-Flanke von links verlängerte Tiffert mit seinem zweiten Assist ideal zu Zickler (54.). Und wieder ließ der Deutsche Berger mit einem wuchtigen Kopfball keine Chance.

Die Zickler-Festspiele im Innviertel waren aber noch nicht zu Ende. Der kroatische Teamkapitän Niko Kovac versuchte es in der 54. Minute mit einem Weitschuss. Ried-Verteidiger Glasner verlängerte, statt zu klären, auf Zickler und der Bullen-Stürmer nahm die Einladung zum Hattrick alleine vor Berger dankend an. Das glücklose Ried-Debüt von Martinez fand in der 60. Minute seinen traurigen Höhepunkt, als der Mittelfeldspieler mit einem schlecht geschossenen Foulelfmeter an Ochs scheiterte. Tiffert hatte Sulimani zuvor im Strafraum zu Fall gebracht.

Trapattoni brachte mit Kirchler und Janko dann noch zwei österreichische Akteure ins Spiel und sein Team den Vorsprung über die Zeit. Der eingewechselte Kastner (94.) vergab die beste Gelegenheit auf den Ehrentreffer.

(apa/red)