Salzburger Alpinistin plötzlich verstorben:
Ulrike Gschwandtner tot in Zelt gefunden

42-Jährige befand sich in Gasherbrum-II-Basislager

Während einer Expedition zum 8.035 Meter hohen Gasherbrum II ist die Salzburger Sozialwissenschafterin und Bergsteigerin Ulrike Gschwandtner (42) gestorben. Der Tod der Alpinistin während eines Aufenthalts im Basislager kam völlig unerwartet, erklärte der Veranstalter der Expedition gegenüber der APA. Alle Wiederbelegungsversuche seien erfolglos geblieben.

Die Salzburgerin hatte schon einige Tage vorher das höher gelegene Lager I erreicht. Wegen schlechten Wetters und zur Akklimatisierung befand sich die Expedition wieder im Basislager. Gschwandtner wurde schließlich tot in ihrem Zelt gefunden.

Die aus dem Pongau stammende Sozialwissenschafterin war eine erfahrene Alpinistin, die unter anderem schon den Mount McKinley (6.194 m) und den Pik Lenin (7.143 m) bestiegen hatte. Der Gasherbrum II wäre ihr erster 8.000er gewesen. Gschwandtner arbeitete als Sozialwissenschafterin in Salzburg und war als Filmemacherin an einem Portrait über die Salzburger Kletterpionierin und Architektin Helma Schmike beteiligt. (apa)