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Lawine geht in Skigebiet ab

Polizei: Schneebrett löste sich im freien Skiraum - Keine Personen verschüttet

In Salzburg wurde eine Person von einer Lawine verschüttet.
© Bild: APA/ÖAMTC

Eine Gruppe von Skifahrern hat Sonntagmittag im Skigebiet von Obertauern eine Lawine ausgelöst, die eine größere Suchaktion nach sich zog: Denn zunächst wurde fälschlicherweise angenommen wurde, dass eine Person verschüttet worden sei. Zum Rettungseinsatz am Südosthang des Seekarspitzes rückten zwölf Mann der Bergrettung Obertauern mit zwei Hundeführern, acht Liftangestellte, der Rettungshubschrauber Martin 1 und ein Beamter der Alpinpolizei Lungau aus, teilte das Landespolizeikommando Salzburg mit.

Der Abgang der Lawine in 2.200 Metern Seehöhe im freien Gelände war von zwei Personen von einer gegenüberliegenden Piste aus beobachtet worden. Deren Informationen zufolge hatte laut Polizei sich eine aus fünf oder sechs Personen bestehende Gruppe auf dem Hang befunden.

Die Lawine löste sich, als einer der Gruppe in den Hang querte. Dieser Skifahrer entkam den Schneemassen rechtzeitig, ein nachfolgender konnte noch rechtzeitig anhalten. Die Verursacher der Lawine wurden später nicht mehr gefunden, der Einsatz wurde nach eineinhalb Stunden beendet. Laut Sprecherin der Salzburger Bergrettung, Maria Riedler, handelte es sich um ein kleineres Schneebrett mit einer Abrissbreite von vier bis fünf Metern.

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