Location für Wanderrestaurant

Stefan Brandtner eröffnet in den Räumlichkeiten Mitte Juni ein Pop-Up-Restaurant

von Salzburg Café Glockenspiel - Location für Wanderrestaurant © Bild: Getty Images/AFP

Brandtner garantiere ein attraktives und innovatives Gastronomie-Angebot. Er setze damit sein Konzept eines unkonventionellen, kulinarischen Erlebnisses in temporärer Location in der Stadt fort, informierte Uniqa. Der Betrieb von Juni bis September sei gesichert, in diesem Zeitraum wolle Brandtner das ehemalige Café Glockenspiel wieder zu einem Hotspot der Salzburger Gesellschaft machen. Es bestehe auch die Möglichkeit einer Verlängerung des Mietverhältnisses, wird betont.

"Unkomplizierte Küche auf hohem Niveau"
Der Salzburger Gastronom und sein Team hatten das "antielitäre" Gastro-Konzept, 63 Tage lang an einem Standort ein modernes Restaurant zu führen, erstmals im "Gusswerk" in Salzburg-Kasern umgesetzt. Brandtners Devise lautet: "Eine unkomplizierte Küche auf hohem Niveau". Darin spiegle sich die Weltoffenheit des Teams genauso wider wie das Wissen um die Traditionen der österreichischen Küche - "beeinflusst vom wunderbaren französischen Bistro". "Brandtner 63" biete eine moderne und geschmacksintensive Küche, die der heutigen Zeit entspreche und sich dem Mainstream verweigere. Der Sterne-Gastronom führte bis Dezember des Vorjahres acht Jahre lang das Hauben-Restaurant "Plainlinde" in Maria Plain bei Salzburg.

Langfristiger Mieter oder Käufer gesucht
Für die Zeit nach den Festspielen sucht die Uniqa Real Estate AG einen langfristigen Mieter oder Käufer für das Gebäude. Mit der Ausschreibung beauftragt sind die Salzburger Immobilientreuhänder Stiller & Hohla, die das Haus auch verwalten. Das Mietverhältnis mit dem Wiener Cateringunternehmen Do&Co, das in dem Altstadthaus am Mozartplatz sechs Jahre lang das Café Demel betrieben hatte, soll Ende Mai aufgelöst werden. Die Schließung des Cafes erklärte Do&Co-Chef Attila Dogudan mit wirtschaftlichen Gründen: Die Miete sei extrem hoch, das Café aber nur an den Wochenenden und während der Festspiele im Sommer profitabel gewesen. Der Wiener Gastronom wollte das Café innerhalb von mehreren Wochen umbauen. Es sollte in ein Veranstaltungslokal für Geschäftsessen und Firmenpräsentationen umfunktioniert werden, was seitens des Altstadtverbandes heftig kritisiert worden war.