Fakten von

Details zur Säureattacke
auf Wiener Rettung

Laut Feuerwehr-Vortest handelt es sich vermutlich um Ameisensäure

Bei der Flüssigkeit, die am Mittwoch in einem Fläschchen auf dem Trittbrett eines Einsatzfahrzeuges der Wiener Rettung gefunden wurde, dürfte es sich um Ameisensäure handeln. Ein Vortest der Feuerwehr hat Ameisensäuremethylester ergeben, bestätigte Polizeisprecher Thomas Keiblinger einen Bericht des "Kurier".

Ein Unbekannter hinterließ das Fläschchen mit der ätzenden Flüssigkeit, als sich die Einsatzkräfte in der Traisengasse in der Brigittenau befanden. Auch das Fahrzeug wurde damit bespritzt. Feuerwehrleute in Schutzanzügen reinigten das Fahrzeug. Verletzt wurde niemand. Das Landeskriminalamt ermittelt.

Bei Ameisensäuremethylester handelt es sich um eine farblose Flüssigkeit mit ätherischem Geruch. Die Säure wird etwa als Lösungsmittel für Öle, Fette, Fettsäuren oder für Acrylharze verwendet.

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