Bitte nicht! von

7 Sätze, die Apotheker
nicht mehr hören können

Bitte nicht! - 7 Sätze, die Apotheker
nicht mehr hören können © Bild: iStockPhoto.com

Wer ist der Retter in der Not, wenn wir krank sind und ein Arzneimittel verschrieben bekommen haben? Apotheker! Obwohl sie Menschen helfen, müssen sie tagtäglich dieselben Aussagen hören.

1. "Wollen Sie die große oder kleine Packung?" – "Die Mittlere bitte!“"

Die meisten Medikamente sind in großen und kleinen Packungen abgefüllt. Es gibt keine "mittleren". Wenn es sie geben würde, dann würden Apotheker das auch vorschlagen. Also besser zuerst zuhören, bevor man antwortet.

2. "Jeden Tag 2 Tabletten einnehmen …" – "Jaja, das weiß ich schon!"

Der Beruf "Apotheker" beinhaltet Beratung. Es ist wichtig zu wissen, wie man ein bestimmtes Arzneimittel einnimmt – sonst treten gesundheitsgefährdende Nebenwirkungen auf. Dennoch meinen viele Patienten schon zu wissen, worauf sie achten sollen. "Jaja, das weiß ich schon!", antworten viele. Aber lieber die Anweisung einmal zu oft hören als einmal zu wenig – sonst kommt es wirklich zu Nebenwirkungen – z.B. wachsen einem vielleicht zwei Köpfe ...

3. "Das Medikament ist zurzeit nicht lieferbar." – "Kann ich es bei einer anderen Apotheke besorgen?" – "Nein, die Firma hat es nicht."

Apotheker wie auch Kunden hören diese Sätze ganz oft – Schuld ist keiner. Ist das Arzneimittel nicht lieferbar, bekommen die Patienten Panik. Sie benötigen es dringend und fragen deswegen hektisch nach. Apotheker können aber leider nichts daran ändern. Dennoch werden sie versuchen, schnell eine Lösung oder eine andere Alternative zu finden. Also nicht in Panik ausbrechen, wenn ein Medikament nicht gleich lieferbar ist – es gibt immer einen anderen Weg.

4. "Die kleine Packung ist doch nicht rezeptpflichtig!?"

Die Größe hat keinen Einfluss auf die Rezeptpflicht. Wieso sollte sie? Es kommt darauf an, wie stark das Medikament ist und welche Wirkstoffe es beinhaltet. Die Rezeptpflicht in Österreich ist sehr streng. Alle Arzneimittel, die das Leben oder die Gesundheit von Menschen gefährden, also gefährdende Nebenwirkungen haben könnten, müssen verschrieben werden. Es ist egal, wie groß die Verpackung ist.

5. "Das ist aber sehr teuer hier in Österreich!"

Wenn unsere deutschen Nachbarn zu Besuch sind, dann meckern diese offenbar auch gerne einmal. Anscheinend variieren die Preise stark zwischen unseren zwei Ländern. Apotheker können die Preise leider nicht ändern – sie sind keine Magier. Sie können "nur" kompetente Beratung liefern.

6. "Apotheken gehören zu den letzten Top-Versorgern!"

Apotheken sind Versorger der feinsten Art – es gibt kompetente Beratung und bedient wird man auch noch. Besser geht es nicht. Nicht wie im Supermarkt, wo man die Produkte selbst suchen muss. Dennoch wenn man diesen Satz immer und immer wieder hört, wünschen sich viele Apotheker, dass Apotheken doch ein Selbstbedienungsladen wäre.

7. "Danke für die Beratung!"

Hat der Patient das richtige Medikament gefunden, ist dieser sehr dankbar und zufrieden. "Danke für die Beratung" - das hören Apotheker zwar sehr oft, aber sie freuen sich immer wieder, dass sie jemanden in Not mit ihrem Wissen helfen konnten.

Im Video: 11 Sätze, die Lehrer nicht mehr hören können