Fakten von

Sachbeschädigung zu Halloween -
13-Jähriger stellte sich der Polizei

Lkw-Reifen mit Messer aufgestochen - Straßenlaternen mit Softgun beschädigt

Ein 13-jähriger Schüler hat gestern, Mittwoch, bei der Polizei reumütig Selbstanzeige wegen Sachbeschädigung zu Halloween in der Stadt Salzburg erstattet. Der Bub erklärte, er habe im Stadtteil Aigen zusammen mit 20 bis 40 Jugendlichen mehrere Häuser mit Eiern beworfen, den Hinterreifen eines Lkw mit einem Messer aufgestochen und zwei Straßenlaternen mit einer Softgun beschädigt.

Der strafunmündige Teenager ist am späten Abend in Begleitung seines Vaters zur Polizei gegangen und hat den Ermittlern seine Taten in der Nacht auf 1. November geschildert. Auch wenn der Bub aufgrund seines Alters strafrechtlich nicht belangt werden könne, so bestehe die Möglichkeit für die Geschädigten, den entstandenen Schaden zivilrechtlich einzuklagen - beispielsweise die Kosten für die Fassadenreinigung, erklärte am Donnerstag eine Polizeisprecherin auf Anfrage der APA. Es werde auch ein Bericht an die Jugendwohlfahrt übermittelt.

Bei einer Sachbeschädigung sei es die Pflicht der Polizei, den Fall aufzuklären und weitere mutmaßliche Beteiligte auszuforschen, sagte die Polizeisprecherin. Falls sich über 14-Jährige an der Tat beteiligt haben, können sie strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Ein abschließender Polizeibericht werde an die Staatsanwaltschaft geschickt.