Saalbach von

Tödlicher Skiunfall

43-jähriger Deutscher schwer gestürzt. Wiederbelebungsversuche ohne Erfolg.

Skiunfall © Bild: apa/Carstensen

Ein Skifahrer aus Deutschland ist am Sonntag im Skigebiet von Saalbach im Salzburger Pinzgau tödlich verunglückt. Der 43-jährige Wintersportler aus München kam am Vormittag auf der Schönleitenabfahrt offenbar ohne Fremdverschulden zu Sturz. Ein Freund und ein Skilehrer begannen sofort mit Wiederbelebungsversuchen. Eine Notärztin eines Rettungshubschraubers konnte jedoch nur mehr den Tod des Skifahrers feststellen.

Bei dem 43-Jährigen handelt es sich um den ersten tödlich verunglückten Skifahrer im Land Salzburg in dieser Wintersaison. Der Mann war mit Carving-Skiern ausgerüstet und hatte einen Helm getragen. Er überfuhr um 11.05 Uhr vermutlich eine Bodenwelle, stürzte dann und prallte mit dem Oberkörper und mit dem Kopf voran auf die Piste. Danach blieb er reglungslos liegen.

Aufgrund der Angaben von Unfallzeugen und der Spurenlage auf der Piste konnten keine Hinweise auf Fremdbeteiligung festgestellt werden, informierte die Polizei.

Lawine in Obertauern

Im Skigebiet Obertauern (Salzburg) ist indes eine Lawine abgegangen. Verletzt wurde niemand. Es gibt keine Verletzten und keine Verschütteten", erklärt ein Polizist aus Obertauern, Salzburg. Laut dem Betriebsleiter der Seekarspitz-Hochalmbahnen, Robert Lasshofer, ging die Lawine im freien Skiraum "weit entfernt von der Piste" ab.

Zeugen hatten den Abgang des Schneebrettes beobachtet und Alarm geschlagen. Ob die Schneemassen ein Ski- oder Snowboardfahrer losgetreten hat, stand vorerst nicht fest. Die Suchaktion ist mittlerweile abgebrochen worden.

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