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Ryanair-Chef rechnet mit weiteren Streiks

O'Leary stellt Stellenstreichungen in den Raum, wenn Verbindungen eingestellt werden müssen

Ryanair-Chef Michael O'Leary rechnet bei seiner Airline mit weiteren Streiks beim Bordpersonal und den Piloten. Sollten die Störungen des Betriebs durch die Flugkapitäne anhalten, werde erwogen, Flugzeuge der Laudamotion-Mutter von einigen Märkten abzuziehen, hieß es am Montag. Dies könne zu Arbeitsplatzverlusten führen.

Wegen eines Streiks des Kabinenpersonals in Spanien, Portugal, Italien und Belgien hat der größte europäische Billigflieger für Mittwoch und Donnerstag mehr als 300 seiner täglich 2.400 Flüge gestrichen. Ryanair steckt in einem tiefgreifenden Wandel, seit sich Piloten und Flugbegleiter zunehmend in Gewerkschaften organisieren und europaweit vernetzen. Sie setzen sich für höhere Löhne, gegen Leiharbeit und für bessere Arbeitsbedingungen ein.

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