Russlands Teamchef Hiddink warnt Gegner:
Seine Mannschaftsei nicht zu unterschätzen

Weltrangliste spricht eindeutig gegen russisches Team 61-Jähriger will Gruppenfavoriten Spanien entzaubern

Russlands Teamchef Hiddink warnt Gegner:
Seine Mannschaftsei nicht zu unterschätzen © Bild: EPA/CHIRIKOV

Russlands Fußball-Teamchef Guus Hiddink zieht nach der EM-Vorbereitung ein positives Resümee. Vor allem die Einstellung seiner Spieler stimme ihn "sehr glücklich". Und auch mit der EM-Außenseiterrolle seiner Mannschaft hat der Niederländer kein Problem, warnte aber gleichzeitig davor, Russland zu unterschätzen.

"All unsere Gruppengegner sind in der Weltrangliste besser platziert als wir. Um mit ihnen konkurrieren zu können, müssen wir also mit noch größerer Intensität trainieren", erklärte Hiddink nach der letzten Übungseinheit im Trainingscamp in Rottach-Egern, um dann eine eindringliche Warnung an die Gegner zu richten: "Ich kann jetzt schon garantieren, dass meine Spieler auf dem Platz ihr Bestes geben werden."

Russland trifft in der Gruppe D neben Co-Favorit Spanien auf Titelverteidiger Griechenland und die Schweden, die zuletzt bei fußballerischen Großereignissen - im Gegensatz zu den Russen - stets die Gruppenphase erfolgreich überstanden haben. Dazu droht dem Hiddink-Team neben dem für die ersten beiden EM-Partien gesperrten Spielmacher Andrej Arschawin ein weiterer prominenter Ausfall, falls der an einer Meniskusverletzung leidende Torjäger Pawel Pogrebnjak nicht rechtzeitig fit werden sollte.

Doch Hiddink ist überzeugt, dass Russland im schlimmsten Fall auch ohne die beiden Superstars von UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg im EM-Auftaktmatch am 10. Juni (18.00 Uhr) in Innsbruck gegen die Spanier bestehen kann. "Wir haben die Spanier ebenso beobachtet, wie sie uns beobachtet haben", erklärte der 61-jährige Trainerfuchs, der glaubt, ein Rezept gefunden zu haben, um den erklärten Gruppenfavoriten entzaubern zu können. "Ich denke, wir sollten uns auf unseren eigenen Spielstil verlassen, egal wie Spanien spielt."

Und auch sein Traumszenario für den Tag nach dem Match im Tivoli-Stadion gab Hiddink bereits preis: "Ich hoffe, dass am Morgen des 11. Juni ganz Spanien die Namen der russischen Teamspieler kennt, weil wir so großartig gespielt haben."
(apa/red)

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