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Russland nennt Gespräch Lawrows mit Trump "extrem positiv"

Präsidialamtssprecher: "Vor uns liegt noch eine Menge Arbeit"

Die russische Führung sieht nach dem ersten Treffen von Außenminister Sergej Lawrow mit US-Präsident Donald Trump Perspektiven für eine Verbesserung der Beziehungen. Das Gespräch am Mittwoch in Washington sei "extrem positiv" gewesen, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in Moskau.

Mit vorsichtigem Optimismus sehe er Aussichten auf ein diplomatisches Tauwetter. "Vor uns liegt noch eine Menge Arbeit."

Die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind wegen der Vorwürfe der Einmischung in den US-Wahlkampf und des russischen Vorgehens in der Ukraine und in Syrien gespannt. Trump hatte am Mittwoch Lawrow mitten in der Debatte über den Rauswurf von FBI-Chef James Comey empfangen. Lawrow ist das hochrangigste Mitglied der russischen Regierung, das Trump seit dem Amtsantritt im Jänner getroffen hat. Auch der US-Präsident bezeichnete das Gespräch als "sehr, sehr gut".

Trump hatte Comey am Dienstag überraschend entlassen und sich damit dem Vorwurf der Vertuschung ausgesetzt. Führende Demokraten äußerten den Verdacht, Trump seien die FBI-Ermittlungen unter Comey zu mutmaßlichen Verstrickungen mit Russland während des Wahlkampfs zu heiß geworden. Russland hat alle Vorwürfe einer Einmischung in den US-Wahlkampf zurückgewiesen.

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