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Festnahmen nach Selbstmordanschlägen von Wolgograd

Zwei mutmaßliche Komplizen verhaftet. Sollen Attentäter in die Stadt gebracht haben.

Wolgograd Busanschlag © Bild: 2013 AFP/STR/Getty

Einen Monat nach den Selbstmordanschlägen von Wolgograd mit 34 Toten haben die russischen Behörden die Festnahme von zwei mutmaßlichen Komplizen bekannt gegeben. Sie hätten geholfen, die Attentäter in die südrussische Millionenstadt zu bringen, teilte das Nationale Anti-Terror-Komitee mit.

Zudem sei die Identität der beiden Männer geklärt worden, die sich am 29. und 30. Dezember 2013 in die Luft gesprengt hatten. Es handle sich um Mitglieder einer Gruppe radikaler Islamisten, die im Konfliktgebiet Nordkaukasus für einen von Moskau unabhängigen Gottesstaat kämpft. Nach den Organisatoren der Anschläge werde weiter gefahndet.

Bei den Attentaten hatten Selbstmordattentäter Ende Dezember binnen 24 Stunden 34 Menschen in den Tod gerissen. Wolgograd liegt etwa 700 Kilometer von Sotschi entfernt. Dort beginnen am 7. Februar die Olympischen Spiele. In einem im Internet verbreiteten Video drohten die Extremisten Angriffe auf die Winterspiele an.

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