Fakten von

Russland: Bub von seltenem Kugelblitz getötet

Zwei Mädchen erlitten Verbrennungen

Ein seltener Kugelblitz hat im hohen Norden Russlands einen siebenjährigen Buben in einer Jurte getötet. Der Unglücksfall ereignete sich nach Behördenangaben vom Donnerstag auf der Jamal-Halbinsel nördlich des Polarkreises. Der leuchtende Blitz sei in die Hütte gerollt, wo ein Hund nach ihm geschnappt habe.

Beim Kontakt mit dem Kugelblitz kamen der Bub und der Hund ums Leben, zwei Mädchen erlitten Verbrennungen. Das teilten die Behörden in der Gebietshauptstadt Salechard der Agentur Interfax zufolge mit.

In der Tundra der Jamal-Halbinsel leben viele halbnomadische Rentierhalter vom Volk der Nenzen. Das Naturphänomen der Kugelblitze wird immer wieder beobachtet und beschrieben. Es gibt in der Wissenschaft aber kaum gesicherte Erkenntnisse darüber, wie sie entstehen.

Kommentare