Russland: Chemiewaffen-Inspekteure sind unterwegs nach Douma

Moskau erwartet "maximal unvoreingenommene Untersuchung"

Chemiewaffen-Experten der OPCW sind nach Angaben des russischen Außenministeriums nach tagelangem Warten zur ihrer Inspektion der Stadt Douma in Syrien aufgebrochen. Russland erwarte eine "maximal unvoreingenommene Untersuchung" der Ereignisse vom 7. April in Douma, sagte Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa in Moskau.

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Nach westlicher Auffassung hatte die syrische Armee damals Giftgas über der von islamistischen Regierungsgegnern gehaltenen Stadt abgeworfen. Die Experten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) hatten wegen Sicherheitsproblemen tagelang auf den Einsatz warten müssen. Der Westen vermutete die Verantwortung dafür bei der syrischen Regierung und ihrer Schutzmacht Russland.

Damaskus und Moskau haben alle westlichen Vorwürfe zurückgewiesen. Ob es tatsächlich einen Giftgasangriff in Douma gegeben hat, muss auch noch geklärt werden.

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