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Russischer Geheimdienst vereitelte Terroranschläge

FSB-Chef: IS-Rückkehrer "echte Gefahr" für Russland

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben mehrere Terroranschläge vereitelt. Das nationale Anti-Terror-Komitee und der Geheimdienst habe am Montagabend eine "Terrorzelle" im Großraum Moskau ausgehoben, wie der FSB-Chef Alexander Bortnikow laut Medienberichten am Dienstag mitteilte.

Demnach stammten die Mitglieder der Terrorzelle aus Zentralasien und planten, Anschläge während der Weihnachtsfeiertage sowie während des Präsidentschaftswahlkampfes 2018 zu verüben. Wie die Agentur Tass berichtete, wurden bei den mutmaßlichen Terroristen improvisierte Sprengsätze, Schusswaffen und Munition sichergestellt, ein Labor zur Herstellung von Waffen und Sprengkörpern wurde zerstört. Laut Nachrichtenportal "Sputnik" wurden drei Personen festgenommen.

Wie Bortnikow weiter mitteilte, seien nach der Niederlage der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in Syrien nun nach Russland zurückkehrende IS-Kämpfer eine "echte Gefahr" für das Land. Russland schätzt, dass sich dem Terrornetzwerk Tausende Menschen aus Ex-Sowjetrepubliken angeschlossen haben. Moskau hatte den Abzug seiner Truppen aus Syrien angekündigt, nachdem das russische Verteidigungsministerium am Donnerstag vermeldete, dass der IS in dem Bürgerkriegsland vollständig besiegt sei.

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