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Lauda-Film feiert Premiere

Jede Menge Stars am roten Teppich bei der Weltpremiere von "Rush" in England

  • Rush Weltpremiere London
    Bild 1 von 23 © Bild: 2013 Getty Images

    "Rush"-Welt-Premiere

    Niki Lauda mit seiner Frau Birgit am roten Teppich in London.

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    "Rush"-Welt-Premiere

    Der legendäre Ex-Formel 1 Rennfahrer beim Autogramme schreiben.

1.400 Premierengäste haben sich am gestrigen Montagabend im "Odeon"-Kino am legendären Londoner Leicester Square eingefunden, um die Weltpremiere des neuen Blockbusters von Erfolgsregisseur Ron Howard zu feiern: "Rush" erzählt das legendäre Duell der beiden Formel-1-Stars Niki Lauda und James Hunt in der Saison 1976.

So ließ es sich Niki Lauda bei der Weltpremiere selbstredend nicht nehmen, in Anzug und Krawatte an der Seite von Gattin Birgit über den Roten Teppich zu schreiten. Weitere Promis wie David Hasselhoff, Formel-1-Impresario Bernie Ecclestone und natürlich die Filmdarsteller Daniel Brühl (Lauda), Chris Hemsworth (Hunt) und Alexandra Maria Lara (die Laudas Exfrau Marlene spielt) taten es ihm gleich.

"Außer, dass ich mir am Nürburgring 1976 das Ohr abgebrannt hab, war mein Beitrag dazu relativ gering", spielte Lauda gegenüber der "Krone" seine Beteiligung an dem Kinoprojekt herunter. Dabei hat der einstige Rennfahrer viele Filmangebote abgelehnt, bevor der in Wien lebende britische Drehbuchautor Peter Morgan an ihn herantrat.

Lauda lobt Film

Nun lobt Lauda den Film im Ö1-Morgenjournal als authentisch: "Es ist eben kein Hollywoodfilm im wahrsten Sinne des Wortes. Er (Morgan, Anm.) hat es so beschrieben, wie es wirklich war - und das ist eigentlich das Tolle an dem Film." Zugleich sei "Rush" für ihn eine Reise in eine schwierige Vergangenheit: "Es war nicht so einfach, das alles anzusehen. Ich habe damals um mein Leben gekämpft und nur an mich gedacht und nicht gewusst, wie das auf die andere Seite wirkt."

Brühl als Lauda

Umgekehrt war es für Schauspieler Daniel Brühl spannend, in Laudas Rolle zu schlüpfen: "In dem Film die Reise zu machen, inklusive Unfall, und völlig anders auszusehen, das ist eine total spannende Erfahrung." Und für seine passgenaue Leistung gibt es vom Porträtierten in "Österreich" entsprechendes Lob: "Ich bin verblüfft, wie authentisch ich von Daniel Brühl dargestellt wurde. Da passt jedes Detail."

Ab Oktober in Österreich

In Österreich ist das aufwendige Werk erst ab 3. Oktober in den Kinos zu sehen, wobei die Wiener Galapremiere für den 30. September angesetzt ist.

Kommentare

Ignaz-Kutschnberger

Was ich bisher so gsehn hab, dürft es gelungen sein ;)

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