Rund um die Welt - die Marathonreisen:
Laufen kann man auf fast allen Kontinenten

Im äthiopischen Hochland oder in Kenias Laufzentrum Dem Hobby frönen und dabei tolle Plätze betrachten

Rund um die Welt - die Marathonreisen:
Laufen kann man auf fast allen Kontinenten

Laufen auf allen Kontinenten oder lieber doch im äthiopischen Hochland mit dem Olympiasieger, Ex-Weltrekordler über 5.000 und 10.000 Meter und aktuell Bestzeithalter auf der Halbmarathondistanz, Haile Gebrselassie: Wer seinem liebsten sportlichen Hobby frönen und dabei besondere Plätze der Erde betrachten will, dem seien einige besondere Schmankerln am Tourismussektor empfohlen.

2008 startet eine Weltreise unter dem Motto "Laufen auf allen Kontinenten" bietet der bayerische Veranstalter "ali Schneider Marathonreisen" eine Tour, die über Bangkok, Australien, Neuseeland nach Argentinien und per Schiff in die Antarktis führt. In Neuseeland (Marathon und Halbmarathon) und in Argentinien (Halbmarathon in Feuerland) kann man Wettkämpfe laufen, bevor es für eine Woche mit einem Eisbrecher für eine Woche in die Antarktis geht. Die Kosten betragen mindestens 6.418 Euro.

Zum Marathon nach Afirka
Nach Afrika kann man mit dem Berliner Veranstalter "Reisezeit". Für schnell Entschlossene (und gut Trainierte) findet am 7. Juni eine Reise zum Abebe Bikila-Marathon in die äthiopische Hauptstadt Addis Abbeba um mindestens 1.149 Euro statt. Im November bietet "Reisezeit" ein ein- oder zweiwöchiges Trainingscamp mit Haile Gebrselassie in 2.600 Metern Höhe an. Hier beträgt der Mindestpreis 1.376 Euro (für eine Trainingswoche). "Reisezeit" hat auch Trekking-Angebote - etwa auf den Kilimandscharo oder ins Basislager des Mount Everest - im Programm.

Im Zentrum kenianischer Laufkunst
Für Individualisten bietet sich eine andere Destination an: die Kenya Camps. Dabei handelt es sich um zwei Häuser, acht Kilometer außerhalb von Eldoret, dem Zentrum kenianischer Laufkunst. Die Farm selbst wird als Waisenhaus für Kinder von der Lauflegende Kipchoge Keino betrieben, 1968 Olympiasieger über 1.500 Meter in Mexico City und 1972 in München über 3.000 Meter Hindernis. Der ehemalige deutsche Sportjournalist Robert Hartmann, mit Keino befreundet, baute sich die Häuser und beschloss vor etwas über einem Jahr, sie zu vermieten. Auch hier lebt man über 2.000 Meter Seehöhe, das Essen wird teilweise in Keinos Wohnzimmer serviert. Ein Zwei-Bett-Zimmer kostet pro Nacht 50 Euro, der Transfer vom Flughafen Eldoret ist gratis. Die Anreise muss individuell organisiert werden. (apa/red)