Rumänischer Reisebus verunglückt auf A4: 18 Personen wurden teils schwer verletzt!

Mehrere Insassen in Fahrzeug eingeklemmt Mehrstündiger Großeinsatz der Rettungskräfte

Einen Großeinsatz der Rettungskräfte hat es im Nordburgenland nach einem Busunfall auf der A4 gegeben: Auf der Fahrt von Deutschland nach Ungarn kam ein rumänischer Reisebus in Richtung Ungarn von der Fahrbahn ab und stürzte über die Böschung. Bei dem Unglück wurden nach Angaben der Polizei und des Roten Kreuzes vier Personen schwer und 14 weitere leicht verletzt.

Der aus Frankfurt kommende Bus mit 48 Insassen kam aus unbekannter Ursache etwa zwei bis drei Kilometer vor der Abfahrt Neusiedl (Straßenkilometer 41,6) über den rechten Fahrbahnrand, kippte auf der Böschung um und blieb im Straßengraben auf der rechten Seite liegen.

Als die Feuerwehr Parndorf mit vier Fahrzeugen am Unfallort eintraf, hatten sich einige leicht verletzte Passagiere schon selbst befreit, schilderte Kommandant Gerald Kammerhofer der APA. Zwei Personen, unter ihnen laut Exekutive auch der schwer verletzte Lenker des Reisebusses, mussten mit einer Bergeschere aus dem Wrack herausgeschnitten werden.

Das Rote Kreuz war mit vier Notarzt- und zwölf Rettungswagen aus dem Burgenland und aus Niederösterreich im Einsatz. 18 Businsassen wurden in die Spitäler nach Eisenstadt, Kittsee und Hainburg sowie in das SMZ Ost und in das Wiener AKH gebracht. Die A4 war im Bereich der Unfallstelle mehrere Stunden gesperrt.

(apa/red)