Rufschädigende Aussagen: Inter Mailand will nun Skandal-Manager Moggi klagen

Inter-Präsident hätte illegale Geschäfte abgewickelt PLUS: Alle Infos, Reaktionen und die Urteile im Detail

Der italienische Fußball-Klub Inter Mailand will Luciano Moggi, ehemaliger Sportdirektor von Juventus Turin, nach einem Interview in der italienischen Tageszeitung "La Repubblica" klagen. Moggi, der wegen seiner Verwicklungen im italienischen Absprachenskandal zu einer fünfjährigen Sperre von allen Ämtern im italienischen Fußball verurteilt worden ist, hatte behauptet, dass Inter-Präsident Giacinto Facchetti ebenfalls illegale Geschäfte abgewickelt hätte.

Moggi sagte des weiteren, dass Inter jetzt nicht den Moralapostel spielen solle. Klubchef Massimo Moratti antwortete auf der Homepage von Inter: "Das sind die Worte verzweifelter Menschen. Facchetti und wir bei Inter werden Moggi klagen. Wir haben mit diesen Dingen überhaupt nichts zu tun. Moratti wiederholte auch seine Aufforderung, den Meistertitel des Vorjahres an Inter zu vergeben, das im Gegensatz zu Juventus, Fiorentina, Lazio Rom und AC Milan nicht in den Skandal verwickelt war.
(apa/red)