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"Monarchie würde einen
König Charles nicht überstehen"

Royals - "Monarchie würde einen
König Charles nicht überstehen" © Bild: Victoria Jones / POOL / AFP

Prinz Charles liegt in der Thronfolge auf Rang eins. Wenn seine Mutter, die Queen, stirbt, übernimmt er die Krone. Keine gute Idee heißt es...

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Es war ein royaler Knall: Vor wenigen Wochen kündigten Prinz Harry und Herzogin Meghan ihren Teil-Rückzug aus dem britischen Königshaus an. Das Paar hatte angekündigt, sich weitgehend von ihren royalen Pflichten zurückzuziehen und abwechselnd in Kanada und Großbritannien zu leben. Königin Elizabeth II. reagierte verständnisvoll auf den Wunsch ihres Enkels, machte aber zugleich einen harten Schnitt: Teilzeit-Royals sollen die beiden nicht sein.

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Harry und Meghan sind nicht das Risiko

Daher werden sie keine offiziellen Aufgaben für die Monarchin mehr übernehmen, dürfen sich nicht länger "Königliche Hoheit" nennen und müssen das Geld für die Renovierung ihres Wohnsitzes in Windsor zurückzahlen. Die Maßnahmen sollen im Frühling in Kraft treten. Seine Schirmherrschaften behält der Prinz aber weiter.

Prinz Harry und Meghan: So enttäuschen sie die Queen

Viele Beobachter sahen erste Risse - Ist die Zukunft der britischen Monarchie nun in Gefahr? Die australische Journalistin Rita Panahi sieht aber ganz wo anders eine "Gefahr für die Monarchie". Harry und Meghan seien nicht das Risiko, sondern vielmehr Prinz Charles.

Prinz Charles - eine Gefahr für die Monarchie?

Prinz Charles, ältester Sohn der Queen, erster in der Thronfolge; wäre wohl derjenige, der die Krone übernehmen würde, wenn seine Mutter stirbt. Keine so gute Entscheidung, findet Panahi. Im Gespräche mit Sky News Australia sagte sie: "Ich denke, Prinz Charles ist weitaus gefährlicher für die Zukunft der Monarchie als Harry und Meghan. Am Ende des Tages ist Harry auf Rang sechs der Thronfolge, er scheidet aus - ihn und seine Frau braucht es nicht."

»Die Monarchie würde einen König Charles nicht überstehen«
© imago images / PA Images Charles mit Ehefrau Herzogin Camilla

Prinz Charles sei viel zu politisch, so Panahi. Mit seinen politischen Äußerungen, würde Charles der Krone ganz und gar keinen Gefallen tun. Die britische Monarchie hat politisch neutral zu sein; Royals mischen sich nicht ein. Die Journalistin geht davon aus, dass Prinz Charles 20-30 Jahre lang König sein könnte - "Ich glaube nicht, dass die Monarchie die Herrschaft eines Prinzen Charles, oder vielmehr eines König Charles, nicht überstehen kann."

»Wenn sie vernünftig wären, würden sie Prinz Charles überspringen«

Panahi appellierte an die Queen bereits jetzt, in Zusammenarbeit mit Prinz William, Vorkehrungen zu treffen. "Wenn sie vernünftig wären, würden sie Prinz Charles überspringen und gleich Prinz William zum König machen", so die Journalistin.

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"Prinz Charles ist schlichtweg zu politisch. Mit seinen politischen Ansichten beschädigt er seine Rolle innerhalb der königlichen Familie." Prinz Charles wurde in der Vergangenheit heftig kritisiert, nachdem bekannt wurde, dass er in seiner Funktion als Prinz von Wales einen intensiven Briefwechsel mit Ministern und Politikern des Kabinetts pflegte. Die sogenannten "Black Spider Memos" enthielten Diskussionen zu einer Vielzahl von Themen wie Klimawandel, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit.

© AFP PHOTO /JUSTIN TALLIS Prinz Charles mit seinem ältesten Sohn Prinz William

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