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Rolls-Royce setzt erneut Rotstift an: 4.600 Jobs fallen weg

Großteil davon in Großbritannien - Dadurch sollen 400 Mio. Pfund eingespart werden

Der problembelastete britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce verschärft seinen Sparkurs. Bis Mitte 2020 sollen weitere 4.600 Stellen wegfallen, wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Der Großteil der Streichungen entfällt auf Großbritannien, wo sich die Konzernzentrale befindet. Ein Drittel der betroffenen Mitarbeiter soll noch im laufenden Jahr gehen.

Rolls-Royce-Chef Warren East verspricht sich von dem Schritt Einsparungen von 400 Mio. britischen Pfund (453,5 Mio. Euro), die bis Ende des Jahrzehnts erreicht sein sollen. Die Summe ist höher als von Experten erwartet.

Mit den Kürzungen will der Konzern seine Strukturen erheblich vereinfachen. Bisher gliederte sich Rolls-Royce in eine große Unternehmenszentrale und mehrere Sparten, deren Aufgaben sich überschnitten. Künftig sollen sich die drei Unternehmensbereiche stärker selbst steuern.

Der Triebwerksbauer war 2015 in eine tiefe Krise geschlittert. Der daraufhin berufene Konzernchef East hat bereits einen großen Stellenabbau eingeleitet. Mit den neuen Kürzungen summiert sich der Jobabbau unter seiner Regie auf rund 10.600 Stellen. Der unter anderem mit General Electric , Pratt & Whitney und MTU konkurrierende Konzern hatte zuletzt rund 50.000 Mitarbeiter.

Rolls-Royce kämpft mit verschiedenen Herausforderungen - unter anderem mit Fehlern in Triebwerken, die beim Boeing-Prestigeflieger 787 "Dreamliner" eingesetzt werden.

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