Rolf Landerl beim FC Groningen gelandet

Schulteroperation des Neo-Teamspielers

Rolf Landerl beim FC Groningen gelandet

Rolf Landerl bleibt im Lande des österreichischen EM-Qualifikationsgegners Niederlande. Der 26-Jährige wechselt vom Absteiger Fortuna Sittard für zwei Jahre zum FC Groningen. Landerl, der beim 2:6 in Leverkusen gegen Deutschland im ÖFB-Team mit mäßigem Erfolg und schmerzhaften Folgen debütiert hatte, jagt in Holland schon fünf Jahre (zunächst für Alkmaar, dann für Sittard) dem Ball nach.

Der Offensivspieler hatte auch Angebote von Willem II Tilburg und NAC Breda und war kurz auch mit der Wiener Austria in Verbindung gebracht worden. Landerl entschied sich nun für die Mannschaft aus dem Norden der Niederlande, die in der vergangenen Saison über den 15. Rang, also in der Nähe der Abstiegsplätze, nicht hinaus gekommen war, für die Anfang September beginnende Punktejagd aber eine bessere Perspektive haben soll.

Zunächst muss der Österreicher aber seine Schulterverletzung, die er in Leverkusen nach einem Zusammenprall nach 20 Minuten mit Sebastian Deisler, der dabei eine schwere Knieblessur erlitt (es war auf Foul des Deutschen entschieden worden), auskurieren. Nach der Operation am Dienstag (heute) in Salzburg ist für Landerl, der im Ländermatch bis zur Pause weiter gespielt hatte, zunächst Rehabilitation angesagt.