Bundesliga von

Roger Schmidt erklärt
Wechsel nach Leverkusen

"Sportliche Perspektive" habe für den Noch-Bullen-Coach den Ausschlag gegeben

Roger Schmidt © Bild: APA/HERBERT P. OCZERET

Roger Schmidt hat das erste von fünf möglichen "Abschiedsspielen" als Trainer von Red Bull Salzburg verloren. Nach dem unglücklichen 1:2 in Wien gegen Rapid äußerte sich der Deutsche zu seinem Wechsel zu Bayer Leverkusen. "Alle Alternativen waren hervorragend. Die sportliche Perspektive mit deutscher Bundesliga und international zu spielen ist ausschlaggebend gewesen", erklärte Schmidt.

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Es sei auf jeden Fall keine Entscheidung gegen Salzburg gewesen. "Mir haben die zwei Jahre extrem viel Spaß gemacht, es war eine sehr schöne Zeit mit der Mannschaft", fasste Schmidt zusammen. In Leverkusen will er sich nicht ändern. "Die Trainerarbeit ist überall die gleiche. Ich war in der Verbandsliga Trainer und war da der gleiche Mensch wie heute. Ich bin authentisch, ehrlich und geradlinig. Ich weiß, was meine Stärken sind", erklärte Schmidt, der von einer Ausstiegsklausel Gebrauch macht.

Mannschaft schon früh in Kenntnis gesetzt

Die Meistermannschaft wurde von Schmidt über seinen möglichen Abgang aufgrund der konkreten Angebote von Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen schon früher in Kenntnis gesetzt. "Es war mir wichtig, dass nicht alles im Hintergrund läuft, deshalb habe ich die Mannschaft und die Öffentlichkeit versucht sehr schnell einzubeziehen", sagte Schmidt.