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Roboter und Digitalisierung
gefährden fünf Millionen Jobs

Studie warnt vor nächsten Jahren: Besonders Bürostellen und Verwaltung betroffen.

Fakten - Roboter und Digitalisierung
gefährden fünf Millionen Jobs © Bild: iStock

Wegen des Einsatzes von Robotern und der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft werden die Industrieländer einer Studie zufolge in den nächsten fünf Jahren rund fünf Millionen Jobs verlieren. Bedroht seien vor allem Stellen in Büros und Verwaltung, wie eine Studie des Weltwirtschaftsforums aufzeigt.

Die Prognose beruht demnach auf einer Umfrage unter den Top-Managern der 350 größten Konzerne der Welt. Die nächste industrielle Revolution, die unter dem Schlagwort "Industrie 4.0" firmiert, macht demnach mehr als sieben Millionen Arbeitsplätze überflüssig. Betroffen seien weniger die Fabriken, die bereits weitgehend automatisiert sind, sondern Büros und Verwaltung.

Gefährdet seien die Angestellten mit "weißem Kragen", heißt es demnach in der Untersuchung. Dem gegenüber stehen nur zwei Millionen neue Stellen, die für Spezialisten im Bereich Computer und Technik bis zum Jahr 2020 neu geschaffen werden sollen.

Auf die mögliche Gefahr der "vierten industriellen Revolution" würde bereits in jüngerer Vergangenheit mehrfach hingewiesen. Eine dramatische Prognose der US-Investmentbank "Merrill Lynch" geht sogar davon aus, dass in den kommenden zwanzig Jahren die Hälfte aller Jobs abgeschafft werden könnte.

Frauen stärker bedroht

Deutschland ist der Studie zufolge stärker vom Wandel betroffen als andere Staaten in Europa. Zudem seien Frauen sehr viel mehr bedroht vom Verlust des Arbeitsplatzes als Männer, was die Forscher mit der unterschiedlichen Ausbildung der Geschlechter begründen. Im Vorteil sind hingegen alle naturwissenschaftlichen und IT-Berufe, die sogenannten MINT-Fächer, in denen der Frauenanteil noch immer niedrig ist.

Kommentare

christian95 melden

Und warum holt dann unsere Regierung immer mehr Arbeitskräfte ins Land?
(Jedes Monat haben wir neue noch höhere Rekordarbeitslosenzahlen)

christian95 melden

Jedes Jahr sollen Menschen in der Größenordnung einer Stadt wie Innsbruck ins Land geholt werden. ZUSÄTZLICH der Familiennachzug. So etwas hält kein Staat lange durch.

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