Risiko "Altersdiabetes" auch für Jüngere! NEWS LEBEN über das Leben mit Zucker!

Das Blutzucker messen: Ein lebenswichtiger Vorgang! Typ-2-Diabetes: Ohne Medikamente geht`s nicht!

Typ-2-Diabetes wurde lange Zeit auch als "Altersdiabetes" bezeichnet, weil die Erkrankung meist jenseits des sechsten Lebensjahrzehnts auftrat. Westlicher Lebensstil mit viel Fett und Zucker und wenig Bewegung in Kombination mit einer starken erblichen Komponente sorgen mittlerweile dafür, dass immer jüngere Menschen an Typ-2-Diabetes erkranken. NEWS LEBEN mit einem Lokalaugenschein.

Risiko "Altersdiabetes" auch für Jüngere! NEWS LEBEN über das Leben mit Zucker!

Elisabeth Forstinger (Name von der Redaktion geändert), Grafikerin aus Wien, ist es so ergangen, als sie vor rund drei Jahren wegen einer hartnäckigen Pilzinfektion ihren Arzt aufsuchte. "Als ich erfahren habe, dass ich Typ-2-Diabetikerin bin, war ich am Boden zerstört", erzählt Elisabeth, die heuer 30 Jahre alt geworden ist.

Respekt und Würde
Der Diagnose folgte das schlechte Gewissen: "Ich bin übergewichtig, ich bin unsportlich, da ist es ja ganz klar, dass ich Diabetes hab." Fakt ist: Ein gesunder Lebensstil kann dazu beitragen, nicht an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Für die Diabetologin Dr. Heidemarie Abrahamian aus Wien, die gemeinsam mit Sabine Fischer das Buch "Leben mit Diabetes Typ 2" verfasst hat, ist klar: Jeder Patient verdient es, mit Respekt und Würde behandelt zu werden. Schuldzuweisungen und 'Du musst'-Vorschriften sind fehl am Platz."

Blutzucker messen ist wichtig
Überschreitet der Blutzucker einen bestimmten Wert, kommt es zu einer Überzuckerung im Körper. Hält diese Hyperglykämie über einen längeren Zeitraum an, entstehen Schäden an den Blutgefäßen, die langfristig zu schwerwiegenden Konsequenzen wie Augen- und Nierenschäden sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können. Jeder zweite Typ-2-Diabetiker stirbt an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Beweg dich!
Der Rest klingt einfach: Stell deine Ernährung um, und treib regelmäßig Sport. Leider sieht die Realität anders aus. Aufregung, Angst , Stress - das alles kann den Blutzuckerspiegel erhöhen. "Erhöhten Blutzuckerspiegel hatte ich bei vielen Kontrollterminen, obwohl ich mich exakt an meine Diät gehalten hatte", berichtet Forstinger. "Du stehst bei der Internistin und denkst dir: Jetzt habe ich wieder mal versagt." Die für Elisabeth Forstinger richtige Lösung kam dann auf vier Pfoten: "Ich habe mir einen Hund gekauft, mit dem bin ich nun mehrmals die Woche stundenlang unterwegs."

Ohne Medikamente geht`s nicht
Diabetes mellitus Typ 2 kann oft über viele Jahre mit einem gesunden Lebensstil in Schach gehalten werden. Heilbar ist die Erkrankung jedoch nicht. Meist verschlechtert sich die Insulinverwertung auch bei optimalem Lebensstil im Laufe der Jahre, was dann die regelmäßige Einnahme von Medikamenten erfordert. Der behandelnde Arzt sucht - im optimalen Fall gemeinsam mit dem Patienten - die entsprechenden Medikamenten aus.

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