Rippenbruch bei DFB-Mittelfeldmotor Frings: Viertelfinaleinsatz gegen Portugal fraglich

Auch hinter "Prinz Poldi" steht ein Fragezeichen Torhüter Nummer 3 Adler setzt bei Training aus

Rippenbruch bei DFB-Mittelfeldmotor Frings: Viertelfinaleinsatz gegen Portugal fraglich © Bild: EPA/Schlager

Deutschlands Fußball-Nationalteam bangt neben Lukas Podolski auch um den Einsatz von Torsten Frings im EURO-Viertelfinale gegen Portugal in Basel. Der Bremer Mittelfeldspieler hat sich beim 1:0-Sieg im abschließenden Gruppenspiel gegen Österreich in Wien einen Rippenbruch zugezogen. Dies ergab eine Röntgen-Untersuchung im Krankenhaus in Lugano, der sich Frings im Beisein von DFB-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt unterzog.

Der 75-fache Nationalspieler zog sich die Verletzung bei einem Zweikampf in der zweiten Hälfte zu. Frings klagte einen Tag danach über schmerzhafte Beschwerden im Rippenbereich, so dass die Röntgenuntersuchung vereinbart wurde. "Da Torsten für unser Team ein wichtiger Spieler ist, ist es selbstverständlich, dass unsere medizinische Abteilung alle Möglichkeiten ausschöpfen wird, damit er gegen Portugal einsatzfähig ist", sagte DFB-Teamchef Joachim Löw.

Frings werde in den kommenden Stunden intensiv behandelt, die Entscheidung, ob er gegen Portugal eingesetzt werden kann, falle erst kurzfristig vor dem Spiel.

Ebenfalls im Österreich-Spiel hatte sich EM-Dreifachtorschütze Lukas Podolski an der Wade verletzt. Auch sein Einsatz ist noch fraglich. "Es wird eng bis zum Spiel, er ist ein großes Fragezeichen, aber die medizinische Abteilung wird alles versuchen", hatte Löw die Hoffnung auf eine rechtzeitige Genesung noch nicht aufgegeben. Neben dem Duo konnte auch Deutschlands Nummer drei Rene Adler wegen Nackenproblemen nicht trainieren.

(apa/red)

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