Rio de Janeiro von

17 Tote in Rio

Rettungskräfte bergen weitere Opfer aus eingestürzten Häusern

  • Bild 1 von 15 © Bild: REUTERS/Ricardo Moraes

    Mit schweren Baggern wir in den Trümmern nach Verletzten gesucht.

  • Bild 2 von 15 © Bild: REUTERS/Ricardo Moraes

    Luftaufnahme der Unglücksstelle mit den drei eingestürzten Häusern.

Nach dem Einsturz von drei Häusern im Zentrum von Rio de Janeiro haben die Retter inzwischen 17 Tote aus den Trümmern geborgen. Mindestens neun Menschen wurden am Samstag noch vermisst. Die Rettungsteams haben allerdings keine Hoffnung mehr, noch Überlebende zu finden. Angehörige und Freunde warteten in einem nahe gelegenen Gebäude auf Nachricht von den Vermissten.

Die Feuerwehr war mit rund 100 Mann und mehreren Baggern im Einsatz. Die Arbeiten sollen noch bis Sonntag weitergehen. Die drei Häuser mit 20, zehn und vier Stockwerken waren Mittwochabend aus noch ungeklärter Ursache eingestürzt. Rios Bürgermeister Eduardo Paes schloss eine Gasexplosion aus. Die Experten vermuten, dass Baumängel oder möglicherweise illegale Bauarbeiten in einem der Gebäude die Tragödie auslösten.

Unter den Opfern sind nach Medienberichten auch mehrere Teilnehmer eines Informatikkurses, der am Unglücksabend in einem der Häuser abgehalten wurde. Einige Tote wurden bereits beigesetzt. Rios Gouverneur Sergio Cabral ordnete für den Bundesstaat Rio eine dreitägige offizielle Staatstrauer an.