Riesiger Müllberg eingestürzt: Amerikaner von gigantischer Abfallsammlung getötet

Befreundete Frau hat den Mist zu Hause gehortet 85-jährige Frau überlebte Einsturz des Abfallbergs

Im US-Bundesstaat New York hat einen älteren Mann ein grausamer Tod ereilt: Er wurde in einem Wohnhaus unter einem meterhohen Müllberg gefunden, der anscheinen eingestürzt war und ihn begraben hatte. Eine 85-Jährige Frau wurde lebend aus den Müllmassen geborgen. Sie hat nach Vermutungen der Polizei die stinkenden Abfälle zu Hause gehortet.

Wie lange die beiden Amerikaner in dem Haus in Woodmere unter dem Müll gelegen waren, ist unklar. Verwandte gaben aber an, sie hätten seit einer Woche vergeblich versucht, die Frau zu erreichen. Sie alarmierten dann die Behörden, die die Feuerwehr losschickten.

Den Berichten zufolge hatte die Frau den Müll unter anderem aus Tonnen in der Nachbarschaft gesammelt. Das Sachen hätten sich in manchen Räumen meterhoch bis zur Zimmerdecke aufgetürmt. "Da waren Abfälle, Dosen, Papier, Kleidung, Metall, Kartons, alles, was man sich nur vorstellen kann", zitierten Medien den Feuerwehrchef in Woodmere, David Desetta. Außerdem habe es gestunken - nach Schimmel, Urin, Tierkot.

Die Feuerwehr musste ein Fenster einschlagen, um in das Haus zu gelangen, hieß es. Sie habe dann die Beine der Frau unter dem Müll herausragen gesehen. Einen Tag später sei der Mann - anscheinend ein Bruder oder Schwager auf Besuch - tot aufgefunden worden. Als im Zuge der Aufräumarbeiten Müll aus dem Haus transportiert worden sei, hätten Nachbarn ihre eigenen Abfälle wiedererkannt.

(apa/red)