Riesiger Knalleffekt in der Event-Szene:
Superfund-Chef Baha trennt sich von Kindel

Angeblicher Bruch mit dem World-Awards-Erfinder Kindel soll keinen Zutritt mehr zu Büroräumen haben

Riesiger Knalleffekt in der Event-Szene:
Superfund-Chef Baha trennt sich von Kindel

Einen unglaublichen Knalleffekt gibt es in der internationalen Event-Szene: Wie das Nachrichtenmagazin NEWS exklusiv in Erfahrung bringen konnte, ist Georg Kindel, Erfinder der „World Awards“, nach dem im vergangenen September gescheiterten Michael-Jackson-Tribute-Konzert in Wien nun seinen langjährigen Sponsor Christian Baha endgültig los.

Doppelt bitter für Kindel: Baha, der es als Gründer der erfolgreichen Investmentfirma Superfund zum Selfmade-Multimillionär gebracht hat, hält auch die Mehrheit (79 Prozent) an der Wiener Produktionsfirma World Awards Media GmbH, dem Veranstalter der Großevents. „Ja, Christian Baha und Georg Kindel gehen seit kurzem getrennte Wege“, bestätigte eine Sprecherin von Superfund knapp gegenüber NEWS. Georg Kindel war zu keiner Stellungnahme erreichbar.

Zum Eklat kam es laut NEWS vorliegenden Unterlagen bereits zu Beginn des Monats in Los Angeles, wo Baha auf Kindel traf. Offiziell ist darüber aus dem Unternehmen nichts zu erfahren. Aber laut NEWS-Informationen soll eine interne Kostenkontrolle bei Superfund Auslöser für den Eklat gewesen sein, die überschrittene Budgets bei World Awards offenbart haben sollen. Sowohl die Höhe der Kosten als auch die angeblich für Baha zu verschwenderische Art der Ausgaben haben, so NEWS-Informationen, den Superfund-Boss in Rage gebracht. Vor allem soll Baha völlig anders über die Kostensituation unterrichtet worden sein. Insider berichten NEWS von einem „tiefgehenden Vertrauensbruch“ und einer „großen menschlichen Enttäuschung“, die nicht mit dem gescheiterten Tribute-Konzert zusammenhänge. Kindel soll Unterlagen und Büroschlüssel abgegeben und somit keinen Zutritt mehr zu den Büroräumlichkeiten haben.

Die Firma World Awards Media, deren Büroräumlichkeiten in der Wiener Superfund-Zentrale in der Marc-Aurel-Straße im ersten Wiener Gemeindebezirk untergebracht sind, wird laut NEWS-Informationen seit kurzem von Martin Schneider geführt, der sich unter anderem für die Sponsor-Aktivitäten von Superfund verantwortlich gezeichnet hat. Das Unternehmen befindet sich bereits in Liquidation. Schneider soll derzeit, wie NEWS erfahren hat, mit der Abrechnung des gescheiterten Tribute-Konzerts beschäftigt sein und sämtliche Rechnungen überprüfen.

(Markus Leeb)