Ried will gegen KSV Erfolgsserie fortsetzen: Oberösterreicher haben in Liga einen Lauf

Coach Gludvatz warnt: "Kapfenberg im Aufwind" Steirer müssen ihre Offensivschwäche ablegen

Ried will gegen KSV Erfolgsserie fortsetzen: Oberösterreicher haben in Liga einen Lauf © Bild: APA/Leodolter

Ried will heute (18.00 Uhr LIVE auf NEWS.at) im Heimspiel gegen den Kapfenberger SV zum vierten Mal in Serie ungeschlagen bleiben. Herwig Drechsel und Co. könnten sich mit einem vollen Erfolg im Tabellenmittelfeld behaupten und den Vorsprung auf den Vorletzten aus der Steiermark bereits auf neun Punkte vergrößern.

Obwohl die Oberösterreicher nur eine Heimniederlage in den jüngsten 22 Spielen einstecken mussten, nehmen sie die Partie gegen den KSV nicht auf die leichte Schulter. "Kapfenberg ist stark im Aufwind", warnte Ried-Coach Paul Gludovatz. Die Steirer haben mit dem 0:0 im Steirer-Derby gegen Sturm Graz ein Lebenszeichen abgegeben. "Sie haben eine Zweikampfstärke und darauf bauen sie auf. Mit dem 4-1-4-1-System haben sie auch etwas gefunden, wo sie standfest sind", analysierte Gludovatz den Gegner.

Zu gute kommen könnte den Steirern auch, dass die Rieder im eigenen Stadion zumeist gegen schwächere Gegner mehr Probleme haben. "Gegen stärkere Gegner ist es für uns leichter. In den anderen Spielen glauben die Spieler gewinnen zu müssen", meinte Gludovatz. Der Ex-ÖFB-Nachwuchs-Teamchef hat auch mit Personalproblemen zu kämpfen, mit den verletzten Stocklasa, Hackmair, Ziegl, Gabriel sowie dem gesperrten Schrammel fallen gleich fünf Spieler aus. Trotzdem peilt der Tabellensechste einen Punktezuwachs an, für Gludovatz wäre es im 46. Match als Ried-Trainer der 20. Sieg. "Wenn wir auch physisch dagegenhalten haben wir eine gute Chance zu gewinnen", sagte der Ried-Trainer.

Arbeit an Offensivschwäche
Sein Gegenüber Werner Gregoritsch nutzte die zweiwöchige Länderspielpause einmal mehr um an der Offensivschwäche seiner Truppe zu arbeiten. Der Tabellenneunte ist seit drei Runden sieg- und torlos und hat in acht von zehn Saisonspielen nicht ins Tor getroffen. "Wir müssen das, was wir uns erarbeitet haben. im Spiel umsetzen, vor allem in der Offensive", sagte der KSV-Coach.

Hoffnung gibt vor allem die Tatsache, dass "wir im Prinzip auswärts bessere Ergebnisse erzielt haben als zu Hause", fügte Gregoritsch hinzu. Tatsächlich haben die Obersteirer, bei denen Gansterer mit einer Beinhautentzündung ausfällt und Alar wegen einer Muskelverletzung fraglich ist, vor eigenem Publikum nur drei, auswärts allerdings immerhin vier Zähler gemacht. "Wir sind gut drauf, das 0:0 gegen Sturm hat den Spielern Selbstbewusstsein gegeben", sagte Gregoritsch.

(apa/red)