Ried kämpft um den Anschluss nach oben:
Gegen Kärnten muss voll gepunktet werden

Es fehlen nur vier Punkte auf drittplatzierten LASK Kraft: "Klagenfurter sofort unter Druck setzen"

Ried kämpft um den Anschluss nach oben:
Gegen Kärnten muss voll gepunktet werden

Die SV Ried will heute mit einem Heimsieg gegen SK Austria Kärnten den Anschluss an das Vorderfeld der österreichischen Fußball-Bundesliga wahren. Zwar rangieren die Oberösterreicher vor der 13. Runde an der siebenten Stelle, allerdings fehlen etwa auf den drittplatzierten Lokalrivalen LASK nur vier Punkte. Verfolgen Sie diese Partie LIVE ab 18 Uhr im networld-Ticker!

Trainer Helmut Kraft weiß um die Chance, die sich seiner Mannschaft gegen die Kärntner bietet. "Wir möchten unbedingt gewinnen, dann würden wir in Kontakt mit der oberen Hälfte, sogar mit dem oberen Drittel bleiben", meinte der Betreuer, der aber nicht von einer richtungweisenden Partie sprechen wollte. "Dafür ist es in dieser Phase der Meisterschaft viel zu früh."

Ried will sofort Druck ausüben
Der Coach der Innviertler hofft auf ein frühes Führungstor, ansonsten sei aufgrund der Defensivstärke der Klagenfurter ein Geduldspiel zu erwarten. "Die Kärntner haben in Salzburg gezeigt, dass sie gut verteidigen können. Wir müssen versuchen, sie sofort unter Druck zu setzen, dürfen ihnen gleichzeitig aber nicht zu viel Platz bieten, denn bei Kontern sind die Klagenfurter sehr gefährlich", warnte Kraft. Gerüchte über ein angebliches Engagement als Sportdirektor bei Wacker Innsbruck dementierte der Tiroler. "Es hat nicht einmal ein Gespräch gegeben."

Kraft muss neben dem langzeitverletzten Martinez und den gesperrten Rzasa und Kujabi auch Pichorner (Zerrung) vorgeben und bangt noch um den Einsatz des angeschlagenen Akagündüz, seinem Widerpart Walter Schachner stehen unter anderem Junuzovic, Chiquinho, Ketelaer und Kollmann nicht zur Verfügung. "Das sind vier Stützen, wenn man auf die verzichten muss, ist das bitter", meinte Schachner.

Kärntner rechnen sich Chancen aus
Trotz des personellen Aderlasses rechnet sich "Schoko" in Ried einiges aus, zumal seine Truppe zuletzt in Salzburg bis zur 84. Minute ein 0:0 hielt. "Aber die drei Tore am Schluss haben mich schon gestört. Wir müssen jetzt schauen, dass wir endlich einmal zu Null spielen", forderte der Trainer.

Um das zu erreichen, dürfe man vor allem Drechsel nicht ins Spiel kommen lassen. "Auf ihn müssen wir aufpassen und so wenig Standard-Situationen wie möglich zulassen", sagte "Schoko". Im ersten Saison-Aufeinandertreffen im vergangenen Juli gewannen die Innviertler in Kärnten vor allem dank zweier Freistoß-Tore von Drechsel 3:0.

SV Ried - SK Austria Kärnten
(Fill-Metallbau-Stadion, 18:00 Uhr, SR Plautz)

Ried: H.P. Berger - Brenner, Glasner, Ch. Jank, H. Erbek - Hackmair, B. Kovacevic, Drechsel, Toth - Djokic, Salihi
Ersatz: Gebauer - Dospel, Lechner, Hadzic, Muslic, Akagündüz

Kärnten: Schranz - Plassnegger, Weber, Chaile, Prawda - Wolf, Ledwon, Zakany, Hauser - Kabat - Fidjeu-Tazemeta
Ersatz: Lienhart - Ortlechner, Bubenik, Mössner, Krajic, Riedl, Bürgler

(apa/red)