Formel 1 von

Ricciardo statt Webber

Australischer Red-Bull-Pilot bestätigt indirekt seinen Landsmann als Nachfolger

BELGIUM FORMULA ONE GRAND PRIX © Bild: APA/EPA

Mark Webber hat indirekt den Wechsel seines australischen Landsmannes Daniel Ricciardo ab der neuen Formel-1-Saison als seinen Nachfolger bei Red Bull bestätigt. Unmittelbar vor dem Grand Prix von Belgien sagte der künftige Langstreckenpilot, der am Dienstag 37 Jahre alt wird, dem australischen Sender Channel 10: "Ich denke, die Entscheidung ist gefallen. Ich denke, wir alle wissen, wer es ist und ich bin glücklich mit dieser Entscheidung. Es ist gut für ihn und gut für Australien."

Die Verantwortlichen des Weltmeister-Rennstalls waren unterdessen das gesamte Wochenende in Spa-Francorchamps bemüht, die von vielen vermutete Beförderung des 24-jährigen Toro-Rosso-Fahrers als Teamkollegen des deutschen Serienweltmeisters Sebastian Vettel nicht zu bestätigen. Teamchef Christian Horner wollte auch von einem Scheitern der Verhandlungen mit dem aktuellen Lotus-Fahrer Kimi Räikkönen nichts wissen. "Ich wusste bisher noch nicht, dass ein Fahrer den anderen verpflichtet", erklärte er.

Der Brite betonte nach dem Vettel-Sieg im Grand Prix von Belgien, dass man nicht in Eile sei. "Wir haben die Zeit auf unserer Seite, die richtige Entscheidung zu treffen", sagte Horner dem Sender Sky Sport. Und wenn die Zeit gekommen sei, werde man es mitteilen. Mehrfach hatte Horner in Spa-Francorchamps klargemacht, dass noch nichts entschieden sei.

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